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In diesem Podcast teile ich folgenden katastrophalen Gesprächsstart mit Ihnen:
Der Prüfungsleiter hat mit dem Revisionspartner einen Termin für die Ergebnisbesprechung vereinbart und den Berichtsentwurf vorab zur Verfügung gestellt. Inhaltlich geht es um nichts Dramatisches. Es sind einige Kleinigkeiten, die zum Teil sogar schon während der Prüfung behoben wurden.
Die Interne Revision wird von einer vollkommen aufgelösten Assistenz in Empfang genommen:
„Also der Termin, ja das wird wohl nichts werden. Der Chef hat mich angerufen
und mir gesagt, dass er heute auf keinen Fall besprechen könne. Er müsse sich da zuerst mit seiner Abteilungsleiterin dazu abstimmen. Und außerdem ist er jetzt gar nicht da.“
Wie würden Sie in dieser Situation reagieren?
Der Podcast zeigt Ihnen einen möglichen Weg aus dieser Misere – trotz katastrophalem Start.
Was immer helfen kann:
– auf die „Metaebene“ gehen.
– Ruhe bewahren: Nicht provozieren lassen, sondern mit Gelassenheit reagieren.
– Pragmatismus: Die Situation mit einem „Aha“ quittieren und den Termin stattdessen konstruktiv mit den anwesenden Personen (z.B. der ebenfalls eingeladenen Abteilungsleiterin) durchführen.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.
Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“
Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.
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Schicken Sie mir Ihre Frage, anonym und unkompliziert. Als Name können Sie gerne ein Pseudonym verwenden.
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In dieser Folge spreche ich mit Torben Hilbertz über eine Rolle, die oft erst dann im Rampenlicht steht, wenn es brennt: Der Vorsitz des Prüfungsausschusses (Audit Committee Chair).
Torben Hilbertz räumt mit dem Vorurteil auf, dass es in dieser Position nur um das Abnicken von Berichten und das Lesen von Zahlen geht. Er teilt seine „fünf Realitäten“, die darüber entscheiden, ob ein Vorsitzender lediglich verwaltet oder das Unternehmen wirklich krisenfest macht.
Die Kernthemen der Folge:
Die unangenehme Wahrheit: Warum man als Audit Committee Chair nicht für Erfolge belohnt, aber für Fehler voll haftbar gemacht wird.
Jenseits der „grünen“ Dashboards: Warum KPIs oft zu spät reagieren und warum Verhaltenssignale (Behavioral Signals) die wahren Frühwarnindikatoren sind.
Internal Audit als Sparringspartner: Wie man durch die richtigen Fragen „Flughöhe“ schafft und der internen Revision die Erlaubnis gibt, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen.
Das Risiko „Unternehmenskultur“: Warum Kultur das am schwersten zu überwachende Risiko ist und wie man sie zwischen den Zeilen liest, bevor es knallt.
Management-Assurance vs. echte Governance: Warum bloßes Vertrauen in das Management keine Kontrolle ersetzt und warum Klarheit wichtiger ist als ein gutes Gefühl.
Die Superkraft „Unabhängigkeit“: Die Disziplin, in Krisen ruhig zu bleiben und die Fragen zu stellen, die sonst niemand im Raum stellen will.
Drei Kern-Erkenntnisse aus dem Gespräch:
Verhalten vor Zahlen: Governance beginnt beim Menschen, nicht beim Excel-Sheet.
Mut zur Lücke: Ein starker Vorsitzender navigiert aktiv durch „Blind Spots“, statt sich auf formale Agenden zu verlassen.
Führung unter Druck: „Tone at the Top“ ist kein Slogan, sondern zeigt sich erst, wenn es schwierig wird.
„Ein Prüfungsausschussvorsitzender wird nicht für das belohnt, was richtig läuft, sondern für das verantwortlich gemacht, was schiefgeht.“
Über Torben Hilbertz:
Torben Hilbertz ist Experte für Corporate Governance und Board-Effektivität. Seine Erkenntnisse stammen nicht aus der Theorie, sondern aus realen Krisen und Gesprächen in den Boardrooms verschiedenster Industrien weltweit.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.
Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“
Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.
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Ich lese gerade das Buch „The War of Art“ von Steven Pressfield. Der deutsche Titel lautet „Der Krieg der Kunst“.
Angeblich ist das Buch ein absoluter Klassiker für Kreative, Unternehmer und eigentlich jeden und jede, der oder die ein wichtiges Projekt vorantreiben möchte und an Prokrastination bzw. Aufschieberitis leidet.
Haben Sie sich jemals gefragt, warum es so verdammt schwer ist, mit dem Projekt anzufangen, das einem am meisten am Herzen liegt?
Warum wir lieber die in Unterlagen wühlen oder im Anweisungswesen Scrollen, statt in das erste Gespräch zu gehen oder die Arbeitspapiere zu schreiben?
Pressfield hat eine Antwort darauf: Der Widerstand.
Key Takeaways aus der Folge:
Widerstand ist ein Kompass:
Wenn du vor einer Aufgabe große Angst hast, ist das oft das sicherste Zeichen dafür, dass du sie unbedingt tun musst.
Professionalität ist eine Entscheidung:
Ein Profi definiert sich nicht über sein Talent, sondern über seine Disziplin. Er taucht auf, egal ob er inspiriert ist oder nicht.
Die Heilung für Aufschieberitis:
Es geht nicht darum, die Angst zu verlieren, sondern zu lernen, mit der Angst zu handeln.
Erwähnte Ressourcen:
Buch: The War of Art von Steven Pressfield (Deutscher Titel: Der Krieg der Kunst)
Website des Autors: stevenpressfield.com
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Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“
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In dieser spannenden Episode teilt Jasmin Behr die faszinierenden Ergebnisse ihrer sehr erfolgreichen Masterarbeit über organisationales Lernen durch die Interne Revision. Blicken Sie mit einer kybernetischen Perspektive auf die Rolle und das Potenzial der Internen Revision in Ihrem Unternehmen.
✨ In dieser Folge erfahren Sie:
• Die Masterarbeit: „Kann die interne Revision mehr als prüfen?“ Wir diskutieren Jasmin Behrss Forschung zum Thema „Förderung organisationalen Lernens durch die Interne Revision“ und warum dieses Wissen oft ungenutzt bleibt.
• Single-Loop vs. Double-Loop-Lernen: Jasmin erklärt die zentralen Konzepte des organisationalen Lernens und wie das Double-Loop-Lernen zur strategischen Überprüfung von Regeln und Prozessen beitragen kann.
• Das Kulturmodell der Revision: Wie Organisationen die Interne Revision beeinflussen und wie die Interne Revision selbst die Unternehmenskultur mitgestaltet. Wir beleuchten die vier Kernbereiche: Selbstverständnis, Objektivität, Kompetenzen und Beziehungen.
• Strategien für mehr Einfluss: Jasmin gibt konkrete Einblicke, wie die Interne Revision sich aktiver in Informationsflüssen und Meetings einbringen kann, um ihren Einfluss zu vergrößern und als Wissensquelle wahrgenommen zu werden.
• Forschung im Detail: Ein Blick hinter die Kulissen der Masterarbeit – von der Kategorienbildung bis zur Erkenntnis, dass die GIAS eine Entwicklung hin zu mehr Möglichkeiten unterstützen.
Diese Episode ist ein Muss für alle, die in der Internen Revision, im Controlling oder in Führungspositionen arbeiten und das volle Potenzial ihrer internen Prozesse ausschöpfen möchten.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
🔗 Weiterführende Links & Kontakt:
• Jasmin Behr: linkedin.com/in/jasminbehr
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Abonnieren Sie den Podcast und teilen Sie diese Episode mit Kolleginnen und Kollegen, die vom Podcast „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ profitieren können.
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Am Beispiel zweier Gerichtsurteile zum Atomunfall von Fukushima gehe ich in diesem Podcast den Themen
Schuld, Organisationsversagen und persönliche Verantwortung nach. Denn als Interne Revision sollten wir uns bei Aufträgen im Sinne von „Wer war schuld?“ nicht zu schnell vor den Karren spannen lassen und einen solchen Auftrag dementsprechend nachverhandeln. In der Prüfung sollte darauf geachtet werden, tatsächlich zu klären wie es zu dem Ereignis kommen konnte.
Und ganz nebenbei werden Sie mit der Zeit erleben, dass solch ein Vorgehen dem Standing und dem Ruf der Internen Revision in Ihrem Unternehmen langfristig zugute kommen wird.
Wenn etwas schiefgeht, sollte die Interne Revision der Frage nachgehen, ob die Organisation insgesamt besser aufgestellt sein könnte bzw. müsste. Am Beispiel des Serienmörders Niels Högel, der als Pfleger mindestens 87 Morde begangen hat, wird die Rolle der Internen Revision zum Thema Organisationsversagen veranschaulicht. Denn in diesem Fall gilt es, folgende Fragen zu klären:
– Wie konnte ein Krankenpfleger jahrelang auf Intensivstationen morden?
– Weshalb wurden die Morde nicht früher entdeckt?
– Wo waren jene, die das hätten verhindern können?
– Aus welchen Gründen hat ihn niemand gestoppt?
– Wie konnte dieser Mann selbst dann noch ein letztes Mal töten, nachdem er 2005 schon aufgeflogen war?
Vielleicht kommt Ihnen dazu gleich als Antwort in den Sinn: „Weil nicht sein kann, was nicht sein darf“. Dieses Zitat bedeutet hier, dass eine Organisation in die kollektive Falle des nicht so genau Hinsehens oder Wegsehens tappt.
Der Podcast stellt anhand von einem Beispiel von Winston Churchill vor, was auch in traditionell aufgestellten Organisationen dagegen getan werden kann.
Selbstverständlich wird auch besprochen, was eine Interne Revision tun kann, um nicht selbst auch in diese kollektive Falle zu tappen.
Wie gut ist die Organisation aufgestellt,
– um Risiken von Beginn an z.B. durch organisatorische Vorkehrungen zu verhindern oder zumindest frühzeitig zu identifizieren?
– um die identifizierten Risiken ungeschönt zu kommunizieren?
– um die Verdächtigung des Organisationsversagens haltlos werden zu lassen?
Wo fällt der Internen Revision auf,
– dass keine ausreichende psychologische Sicherheit für die Mitarbeitenden vorliegt?
– dass das Management auf Hinweise nicht reagiert hat oder schlimmer noch, den Überbringer der Botschaft dafür abgestraft hat?
– dass die Organisation Muster entwickelt, die zu Organisationsversagen führen könnten?
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!