Folge 274: Tipps vom Schiedsrichter des Jahres für die Interne Revision

#153: Appelle, Regeln, Gebote und Verbote

In der Silvesterausgabe der SZ von 2020 fand ich ein interessantes Interview mit Christoph Möllers, der Verfassungsrecht und Rechtsphilosophie an der Berliner Humboldt-Universität lehrt.

Es um die Wirksamkeit von Appellen, Regeln, Geboten und Verboten.

In diesem Podcast stelle ich Ihnen drei Auszüge aus dem Interview vor:

1.
„Was haben Sie als Wissenschaftler über das Regeln und Regulieren gelernt?“
„Es ist sehr klar geworden, dass Normen ihre Autorität verlieren, wenn sie zu oft geändert werden. Eine Norm, die in Kraft getreten ist, wird erst einmal akzeptiert. […] Aber wenn die Struktur der Normen zu beweglich ist, dann verlieren sie an Wirksamkeit.“

2.
„Was ist besser, Appell oder Verbot?“
„Moralische Appelle sind nicht sonderlich effektiv. Liberal ist es zu sagen: Alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt. Die Illegalität muss eindeutig bezeichnet werden.“

3.
„In Ihrem Buch „Freiheitsgrade“ schreiben Sie:
„Politische Freiheit gibt es auf Dauer nur da, wo sie ausgeübt wird, nicht dort, wo sie nur als Gelegenheit besteht.“ Was bedeutet der Satz im Corona-Jahr?“
„Das bedeutet zum Beispiel: Wenn die Versammlungsfreiheit nur im Grundgesetz steht, aber auf längere Sicht nicht praktiziert wird, höhlt das die Freiheit aus. Demonstrieren ist anspruchsvoll: Man muss sich organisieren, man muss Formen finden. Das muss permanent eingeübt und praktiziert werden. Zu Ostern fand ich es schon unheimlich, als weder Versammlungen noch Gottesdienste erlaubt waren.“

Gerne teile ich mit Ihnen meine Gedanken zu diesen drei Textpassagen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

PS: Ich freue mich auf Ihre Kommentare in der Xing- oder LinkedIn-Gruppe „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ unter dem Post zu diesem Podcast. Vielen Dank!

#102: Warren Buffett, der Pitbull und der Cockerspaniel

#102: Warren Buffett, der Pitbull und der Cockerspaniel

#102: Warren Buffett, der Pitbull und der Cockerspaniel

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In seinem Aktionärsbrief vom 20.02.2020 äußerte sich der Starinvestor Warren Buffett u.a. folgendermaßen:
„Wenn CEOs Verwaltungsräte suchen, dann wollen sie keinen Pitbull, sondern lieber einen Cockerspaniel.“

Er hätte es lieber, wenn diese den Pitbull vorzögen, d.h. jemanden, der sie herausfordert und sich nicht scheut, eine andere Meinung zu vertreten.

Gilt das auch für die Interne Revision?

Hier die Rückmeldung dazu aus der LinkedIn Gruppe „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ und von mir.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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#068: Vom Trugschluss zur wirksamen Prüfungshandlung

#068: Vom Trugschluss zur wirksamen Prüfungshandlung

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„Aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug!“
Dieses Zitat aus Klimbim (die älteren unter Ihnen werden das noch kennen), gilt ganz besonders für die Arbeit der Internen Revision.

Denn diese Arbeit ist nicht ganz so einfach, wie sie auf den ersten Blick erscheinen mag.
Insbesondere, wenn es um Prüfungshandlungen geht, ist Vorsicht geboten: Sie können zu Trugschlüssen verführen. Gelangen die erst einmal in den Bericht, führt dies zu unschönen Diskussionen.

In diesem Podcast teile ich mit Ihnen vier Fallbeispiele von Prüfungshandlungen, die zu Trugschlüssen führten. Selbstverständlich belasse ich es nicht bei diesen Negativbeispielen.
In diesem Podcast teile ich mit Ihnen für diese vier Fälle meine Ideen für wirksamere Prüfungshandlungen, die auf elegante Art und Weise zu knallharten Belegen führen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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