#417: Deeskalation von Konflikten in der Internen Revision

#417: Deeskalation von Konflikten in der Internen Revision

#417: Deeskalation von Konflikten in der Internen Revision

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In diesem Podcast übertrage ich einen LinkedIn Post von Elke Krämer zum Thema „Deeskalation in angespannten Gesprächen“ auf die Interne Revision.
Was kann man als Interne Revisorin oder Interner Revisor tun, um die Wahrscheinlichkeit dafür zu erhöhen, dass Gespräche konstruktiv bleiben und möglichst nicht eskalieren?
1. Je früher man miteinander spricht, umso besser
2. Nicht von der Wirkung auf einen selbst auch die Absicht des Gesprächspartners schließen
3. Wenn man entstehende Spannungen erkennt: Versuchen, Ruhe zu bewahren
4. Versuchen, den Revisionspartner zu verstehen
Der Konfliktforscher Friedrich Glasl beschreibt, wie schnell aus Meinungsverschiedenheiten Machtkämpfe werden können – wenn wir nicht bewusst gegensteuern.
Konflikte werden destruktiv, wenn:
➡️ wir unterstellen statt nachfragen
➡️ wir sammeln statt klären
➡️ wir gewinnen wollen statt verstehen
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.

Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.

Deeskalation von Konflikten

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Folge 256: Interessenkonflikte und Lücken in der Governance

In diesem Podcast beleuchte ich Governance rund um das Thema Berufskrankheit. Grundlage ist der Artikel von Daniel Drepper aus der SZ vom 23.12.2022. Anlässlich der zahlreichen Long-Covid Fälle beleuchtet er verschiedene Institutionen, die darüber entscheiden, ob eine beantragte Berufskrankheit letztlich als solche anerkannt wird.

Als wäre es ein IKS innerhalb einer einzelnen Organisation, betrachte ich bestehende Interessenkonflikte und Lücken in der Governance über die verschiedenen Verbände und Institutionen hinweg.

Mein Fazit lautet:
Wir dürfen in unseren Prüfungen nicht nur einzelne Komponenten betrachten. Wie bei diesem Thema zu sehen ist, sollten wir immer auch die Zusammenhänge im Großen Ganzen betrachten, um mögliche Lücken an den Schnittstellen zwischen den Institutionen erkennen zu können.
Es ist extrem schade, dass Ermittler, Prüfer und Interne Revisoren innerhalb der einzelnen Teilbereiche kaum etwas tun können, um die Lücken im Zusammenspiel aller Komponenten der Governance zu beheben.

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#417: Deeskalation von Konflikten in der Internen Revision

#416: Bomb Busters und die Interne Revision

#416: Bomb Busters und die Interne Revision

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Ich habe wieder einmal Bomb Busters gespielt (vgl. Folge #408). Nur diesmal mit anderen Mitspielern. Und siehe da: Es war ein vollkommen anderes Spielerlebnis und ich habe wieder viel über mich gelernt.

Dieses Spiel setzt auf Kooperation. Wenn man nicht kooperiert, explodiert die Bombe und die Runde ist vorbei.

Wie fast in allen Lebensbereichen, kommt es auch bei diesem Spiel auf die Art und Weise an,
**wie** man mit seinen eigenen Emotionen umgeht. Denn nur wer sich seiner eigenen Emotionen bewusst ist, ohne in ein unbewusstes Reaktionsmuster zu fallen, kann im Umgang mit Anderen seine eigenen Reaktionen bewusst wählen.

Sei Heng Yi schreibt:
_“Gelassen der Unwegsamkeit des Lebens zu begegnen, die Ruhe, Kraft und Ausdauer in dir selbst zu etablieren, um, egal was kommt, es meistern zu können […].“ _

**Gelassen der Unwegsamkeit des Lebens begegnen …**

bzw. in diesem Fall:

**Gelassen den Reaktionen und Haltungen der Mitspieler begegnen …**

Das ist nicht immer einfach und ist doch so wichtig in unserer Arbeit in der Internen Revision.
Hier begegnen wir in unseren Revisionspartnern anderen Interessen und anderen Haltungen.

Alles, was einen diesbezüglich triggert bzw. zu einer Reaktion herausfordert, ist es wert zu betrachten. Denn genau hier könnte ein Lernfeld für uns liegen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.

Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.

Bomb Busters

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#417: Deeskalation von Konflikten in der Internen Revision

#415: Verdächtige Frage und die Interne Revision

#415: Verdächtige Frage und die Interne Revision

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Die Feuer in LA haben hatten wir ja schon mal in Folge #364. Diesmal geht es um die juristische Aufarbeitung und die Schuldfrage.

Es gibt erdrückende Indizien…
– Die Daten von Kameras, Handy und Uber verorten einen Uber-Fahrer wurde kurz nach Mitternacht am Neujahrstag präzise an der Stelle, an der das Lachman Fire gelegt wurde.
– Er soll bei Chat-GPT die Frage eingetippt haben, ob man schuldig sei, wenn man mit einer weggeschnippten Zigarette ein Feuer auslöse.

… und offene Fragen
– Bedeutet dies, dass der Uber-Fahrer am Palisades Fire Schuld hat?
– Welche scheinbaren Kausalitäten gilt es zu hinterfragen?
– Wer bezahlt den Staranwalt?

In diesem Podcast geht es um den inneren Zwiespalt zwischen einer verlockenden Abkürzung und dem zeitintensiveren Weg.

Unsere Revisionspartner sollte sich auf uns verlassen können, dass wir uns die Sache aus verschiedensten Perspektiven ansehen und alle expliziten und impliziten Annahmen konsequent hinterfragen.

Wenn wir dann kleinlich im Großen sind, können wir im Kleinen großzügig sein.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.

Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

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Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.

Verdächtige Frage

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#417: Deeskalation von Konflikten in der Internen Revision

#414: Das schützenswertere Gut und die Interne Revision

#414: Das schützenswertere Gut und die Interne Revision

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„Alle haben es gewusst.“ „Man hat nur nicht hinschauen wollen.“
„Sehr häufig bestimmte die Sorge um den Ruf […] das Handeln […]“
„Der Ruf […] – er ist offenbar häufig das schützenswertere Gut.“

Ja, es geht um einen Skandal – nicht aber um die MaRisk oder sonstige Regulatorik.

Es geht um sexuelle Übergriffe von Lehrern auf Schülerinnen an einem Erfurter Gymnasium.

In diesem Podcast schildere ich einen Fall einer jungen Frau von der Deutschen Bank, der ähnliches widerfahren war.

Die Betroffene selbst hatte in einem Vortrag über ihren Fall der sexualisierten Gewalt ihr gegenüber berichtet. Sie ging gegen die Deutsche Bank vor Gericht. Ich bezweifle, dass viele Frauen so mutig sind.

Diese junge Frau hatte Glück, weil sich aufgrund der Presseberichterstattung die Ehefrau eines Top-Managers aktiv eingeschaltet hat.

Dieses aktive „wegschauen“, weil man um den Ruf besorgt ist, kann es nicht sein.

Zwar ist auf den ersten Blick die Organisation nicht direkt von sexuellen Übergriffen betroffen, aber indirekt ist die Organisation betroffen. Denn die aus diesem Verhalten entstehende Unternehmenskultur wird dies zeigen. Auch wenn eine Kultur nicht wirklich greifbar ist,
entfaltet sie eine große Wirkung in das Unternehmen hinein und darüber hinaus.

So gesehen halte ich es für sehr naiv, eine Kultur, die sexuelle Übergriffe zulässt, zu akzeptieren. Denn diese schadet einer Organisation – und ganz besonders ihrem Ruf.

Im Vergleich zu Geld sollte die Menschenwürde immer das schützenswertere Gut sein.

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Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.

Das schützenswertere Gut

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#417: Deeskalation von Konflikten in der Internen Revision

#413: Organisierte Verantwortungslosigkeit beim RBB und die Interne Revision

#413: Organisierte Verantwortungslosigkeit beim RBB und die Interne Revision

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In dieser Folge geht es erneut um einen der größten Skandale in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: die Vorkommnisse beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).

Nach mehr als drei Jahren Ermittlungsarbeit hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage gegen die ehemalige Intendantin Patricia Schlesinger erhoben.

– Wie konnte es zu dieser „organisierten Verantwortungslosigkeit“ kommen?

– Warum konnten Kontrollmechanismen versagen?

– Wo haben sie von vornherein gefehlt?

– Welche Lehren kann die Interne Revision aus diesem Fall ziehen?

Basis ist der Artikel „Anklage, also doch“ von Aurelie von Blaszekovic (SZ, 12.12.2025)

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Organisierte Verantwortungslosigkeit

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#417: Deeskalation von Konflikten in der Internen Revision

#412: Druck in der Internen Revision

#412: Druck in der Internen Revision

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Manchmal wird man in der Internen Revision unter Druck gesetzt.

Druck kann verschieden aussehen: knappe Zeit, anstehende Termine, fällige Entscheiden, echte oder zugeschobene Verantwortung, Aufzeigen möglicher Konsequenzen, … Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.

Der Druck manifestiert sich auch im Körper: Atemnot, einem Gefühl der Enge oder einer Last auf den Schultern, verkrampfte Muskulatur, usw. Das ist nicht schön. Der eigene Körper signalisiert hier: Moment mal, da stimmt was nicht.

Wer die Signale seines Körpers hört, kann diese nutzen, um sich aus so einer Drucksituation zu befreien.

In diesem Podcast schildere ich eine Situation, in der auf mich Druck ausgeübt wurde und wie ich mich aus dieser Drucksituation befreit habe.

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„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
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Druck in der Internen Revision

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