#413: Organisierte Verantwortungslosigkeit beim RBB und die Interne Revision

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In dieser Folge geht es erneut um einen der größten Skandale in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Rundfunks: die Vorkommnisse beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).

Nach mehr als drei Jahren Ermittlungsarbeit hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage gegen die ehemalige Intendantin Patricia Schlesinger erhoben.

– Wie konnte es zu dieser „organisierten Verantwortungslosigkeit“ kommen?

– Warum konnten Kontrollmechanismen versagen?

– Wo haben sie von vornherein gefehlt?

– Welche Lehren kann die Interne Revision aus diesem Fall ziehen?

Basis ist der Artikel „Anklage, also doch“ von Aurelie von Blaszekovic (SZ, 12.12.2025)

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.

Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.

Organisierte Verantwortungslosigkeit

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#413: Organisierte Verantwortungslosigkeit beim RBB und die Interne Revision

#410: Torben Hilbertz im Interview über die Interne Revision

#410: Torben Hilbertz im Interview über die Interne Revision

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In dieser Folge spreche ich mit Torben Hilbertz über eine Rolle, die oft erst dann im Rampenlicht steht, wenn es brennt: Der Vorsitz des Prüfungsausschusses (Audit Committee Chair).

Torben Hilbertz räumt mit dem Vorurteil auf, dass es in dieser Position nur um das Abnicken von Berichten und das Lesen von Zahlen geht. Er teilt seine „fünf Realitäten“, die darüber entscheiden, ob ein Vorsitzender lediglich verwaltet oder das Unternehmen wirklich krisenfest macht.

Die Kernthemen der Folge:
Die unangenehme Wahrheit: Warum man als Audit Committee Chair nicht für Erfolge belohnt, aber für Fehler voll haftbar gemacht wird.

Jenseits der „grünen“ Dashboards: Warum KPIs oft zu spät reagieren und warum Verhaltenssignale (Behavioral Signals) die wahren Frühwarnindikatoren sind.

Internal Audit als Sparringspartner: Wie man durch die richtigen Fragen „Flughöhe“ schafft und der internen Revision die Erlaubnis gibt, auch unbequeme Wahrheiten auszusprechen.

Das Risiko „Unternehmenskultur“: Warum Kultur das am schwersten zu überwachende Risiko ist und wie man sie zwischen den Zeilen liest, bevor es knallt.

Management-Assurance vs. echte Governance: Warum bloßes Vertrauen in das Management keine Kontrolle ersetzt und warum Klarheit wichtiger ist als ein gutes Gefühl.

Die Superkraft „Unabhängigkeit“: Die Disziplin, in Krisen ruhig zu bleiben und die Fragen zu stellen, die sonst niemand im Raum stellen will.

Drei Kern-Erkenntnisse aus dem Gespräch:
Verhalten vor Zahlen: Governance beginnt beim Menschen, nicht beim Excel-Sheet.

Mut zur Lücke: Ein starker Vorsitzender navigiert aktiv durch „Blind Spots“, statt sich auf formale Agenden zu verlassen.

Führung unter Druck: „Tone at the Top“ ist kein Slogan, sondern zeigt sich erst, wenn es schwierig wird.

„Ein Prüfungsausschussvorsitzender wird nicht für das belohnt, was richtig läuft, sondern für das verantwortlich gemacht, was schiefgeht.“

Über Torben Hilbertz:
Torben Hilbertz ist Experte für Corporate Governance und Board-Effektivität. Seine Erkenntnisse stammen nicht aus der Theorie, sondern aus realen Krisen und Gesprächen in den Boardrooms verschiedenster Industrien weltweit.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.

Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.

Torben Hilbertz im Interview

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#409: The War of Art und die Interne Revision

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Ich lese gerade das Buch „The War of Art“ von Steven Pressfield. Der deutsche Titel lautet „Der Krieg der Kunst“.

Angeblich ist das Buch ein absoluter Klassiker für Kreative, Unternehmer und eigentlich jeden und jede, der oder die ein wichtiges Projekt vorantreiben möchte und an Prokrastination bzw. Aufschieberitis leidet.

Haben Sie sich jemals gefragt, warum es so verdammt schwer ist, mit dem Projekt anzufangen, das einem am meisten am Herzen liegt?
Warum wir lieber die in Unterlagen wühlen oder im Anweisungswesen Scrollen, statt in das erste Gespräch zu gehen oder die Arbeitspapiere zu schreiben?
Pressfield hat eine Antwort darauf: Der Widerstand.

Key Takeaways aus der Folge:
Widerstand ist ein Kompass:
Wenn du vor einer Aufgabe große Angst hast, ist das oft das sicherste Zeichen dafür, dass du sie unbedingt tun musst.

Professionalität ist eine Entscheidung:
Ein Profi definiert sich nicht über sein Talent, sondern über seine Disziplin. Er taucht auf, egal ob er inspiriert ist oder nicht.

Die Heilung für Aufschieberitis:
Es geht nicht darum, die Angst zu verlieren, sondern zu lernen, mit der Angst zu handeln.

Erwähnte Ressourcen:
Buch: The War of Art von Steven Pressfield (Deutscher Titel: Der Krieg der Kunst)

Website des Autors: stevenpressfield.com

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Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.

Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

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War of Art

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#408: Zeitdruck und die Interne Revision

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Die Qualität Ihrer Arbeit in der Internen Revision steht und fällt damit, wie gut Sie sich selbst steuern können.

Wie reagieren Sie auf Zeitdruck?

Gehören Sie zu den Leuten,
– die erst unter Zeitdruck aufblühen und dann so richtig kreativ und gut arbeiten können?
– die durch Zeitdruck vollkommen gelähmt werden und keinen klaren Gedanken mehr fassen können?
– die sich von einem äußeren Zeitdruck in ihrer Arbeitsqualität gar nicht beeinflussen lassen?

Wie Sie Ihre Reaktion auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise herausfinden können, erfahren Sie in diesem Podcast.

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Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
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#406: Organisationales Lernen durch die Interne Revision – ein Interview mit Jasmin Behr

#406: Organisationales Lernen durch die Interne Revision – ein Interview mit Jasmin Behr

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In dieser spannenden Episode teilt Jasmin Behr die faszinierenden Ergebnisse ihrer sehr erfolgreichen Masterarbeit über organisationales Lernen durch die Interne Revision. Blicken Sie mit einer kybernetischen Perspektive auf die Rolle und das Potenzial der Internen Revision in Ihrem Unternehmen.
✨ In dieser Folge erfahren Sie:
• Die Masterarbeit: „Kann die interne Revision mehr als prüfen?“ Wir diskutieren Jasmin Behrss Forschung zum Thema „Förderung organisationalen Lernens durch die Interne Revision“ und warum dieses Wissen oft ungenutzt bleibt.
• Single-Loop vs. Double-Loop-Lernen: Jasmin erklärt die zentralen Konzepte des organisationalen Lernens und wie das Double-Loop-Lernen zur strategischen Überprüfung von Regeln und Prozessen beitragen kann.
• Das Kulturmodell der Revision: Wie Organisationen die Interne Revision beeinflussen und wie die Interne Revision selbst die Unternehmenskultur mitgestaltet. Wir beleuchten die vier Kernbereiche: Selbstverständnis, Objektivität, Kompetenzen und Beziehungen.
• Strategien für mehr Einfluss: Jasmin gibt konkrete Einblicke, wie die Interne Revision sich aktiver in Informationsflüssen und Meetings einbringen kann, um ihren Einfluss zu vergrößern und als Wissensquelle wahrgenommen zu werden.
• Forschung im Detail: Ein Blick hinter die Kulissen der Masterarbeit – von der Kategorienbildung bis zur Erkenntnis, dass die GIAS eine Entwicklung hin zu mehr Möglichkeiten unterstützen.
Diese Episode ist ein Muss für alle, die in der Internen Revision, im Controlling oder in Führungspositionen arbeiten und das volle Potenzial ihrer internen Prozesse ausschöpfen möchten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

🔗 Weiterführende Links & Kontakt:
• Jasmin Behr: linkedin.com/in/jasminbehr

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Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.

Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

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Organisationales Lernen

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