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Am Beispiel eines Bergunglücks zeige ich in diesem Podcast, dass Sie in Ihrer Prüfungstätigkeit auf folgende Phänomene stoßen können:
– Niemand hat etwas falsch gemacht – und trotzdem ging etwas schief
– Alles wurde überwacht – und trotzdem gibt es offene Fragen
– Verantwortung kann zugeschrieben werden – auch wenn sie formal nicht definiert war
– Relevante Informationen können verschwiegen worden sein – auch wenn sie wichtig gewesen wären
Daher sollten Sie immer auch folgende Fragen stellen:
– Welche Reaktionen wären alternativ möglich gewesen?
– Wann wurde der Point of no Return erreicht – und weshalb wurde dieser nicht noch rechtzeitig als solcher erkannt?
Von erfahrenen Bergsteigern lernen wir:
Es ist wichtig, schon bei der Planung die Umkehr ohne Erfolg miteinzubeziehen.
Wird in Ihren Unternehmen in den Planungen die Umkehr ohne Erfolg berücksichtigt?
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.
Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“
Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.
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Nach Jahrzehnten in der Internen Revision habe ich die perfekte Metapher für unseren Beruf gefunden: „Ich arbeite als Hofnarr!“. Aber Vorsicht, hier geht es nicht um den Spaßmacher, Clown oder die Witzfigur. Der moderne Hofnarr der Internen Revision erfüllt eine ernste und extrem wichtige Aufgabe!
In dieser besonderen Jubiläumsfolge #400 erfährst du, warum die Interne Revision kein gewöhnlicher Berater ist und welche Rolle sie heute wirklich im Unternehmen spielt.
👑 Die Rolle des modernen Hofnarren
– Warum die Bezeichnung „Berater“ für die Interne Revision zu undifferenziert ist und warum der Hofnarr der treffendere Begriff ist.
– Die Hofnarren der Revision liefern dem „Herrscher“ (dem Management) ein langfristiges Dienstleistungs- und Beziehungsangebot.
– Die zentrale Aufgabe: Dem Herrscher sagen, was im Reich WIRKLICH los ist und auf unerwünschte Entwicklungen hinweisen.
🎯 Unsere Dienstleistungen: Quer-, Frei- und Anders-Denken
– Die Revision als Quer-, Frei- und Anders-Denker, der dem Herrscher dauerhaft zur Verfügung steht und uneingeschränkt über Beobachtungen berichtet.
– Sie sprechen aus, was alle wissen, aber niemand zu sagen wagt – auch und gerade, wenn es den Herrscher selbst betrifft.
– Wie Hofnarren durch Perspektivwechsel und Selbstreflexion objektivierend wirken.
🧱 Voraussetzungen für eine wirksame Revision
Um die volle Wirkkraft zu entfalten, braucht es interne und externe Voraussetzungen:
– Externe Klassiker: Die Unabhängigkeit und die „offizielle“ Erlaubnis zur Kritik – selbst, wenn niemand gefragt hat oder es ungelegen kommt.
– Interne Schlüsselqualifikation: Die Fähigkeit zur Beobachtung und die strikte Trennung von Beobachtung und Wertung.
– Die Notwendigkeit einer inneren Einstellung von Neugier, Misstrauen und Respektlosigkeit nach Prof. Johannes Ludwig.
⚖️ Der Preis der Loyalität und die Sinnfrage
– Wir arbeiten kontextabhängig: Warum die Wirkkraft der Revision stark von der Kritikfähigkeit und dem Interesse des Herrschers abhängt.
– Die „Koch-Metapher“: Warum wir dem Herrscher zumuten, zähe und bittere Wahrheiten zu schlucken, und was das von ihm verlangt.
– Die größte Herausforderung: Wie geht man damit um, wenn der „Gorilla“ (die offensichtliche Gefahr) ignoriert wird? Jedes Verhalten hat seinen Preis.
– Die Sinnfrage: Warum wir diesen Beruf ausüben, obwohl wir allein nicht die volle Perfektion erreichen können und immer von Kontextbedingungen eingeschränkt werden. Die Antwort: Weil es eine Leidenschaft werden kann, den Gorilla sichtbar zu machen!
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.
Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“
Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.
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Der Sport bietet immer wieder sehr anschauliche Beispiele für Themen, auf die wir in unserem Prüfungsalltag achten sollten. In dem in diesem Podcast vorgestellten Fall gefährden die Regelungen die Gesundheit der Sportlerinnen und Sportler.
Achten Sie in Ihren Prüfungen auf unerwünschte Nebenwirkungen und echte Wahlfreiheit.
Jede Regelung hat nicht nur gewünschte Wirkungen, sondern oft auch unerwünschte weitere Nebeneffekte. Lassen Sie sich von dem gewünschten Primär-Effekt nicht blenden, wenn er Hand-in-Hand mit deutlich negativ wirkenden Sekundär- und Tertiär-Effekten geht.
Theoretisch mögliche Wahlfreiheiten auf dem Papier, d.h. Wahlfreiheiten im Rahmen einer Regelung, die in der Praxis nicht relevant oder umsetzbar sind, sind nicht als Wahlmöglichkeit, sondern als alternativlose Konsequenz zu beurteilen.
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Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.
Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“
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In diesem Podcast beschäftigt mich folgende Aussage von Malaika Mihambo:
Wenn alles wie von selbst läuft, „[…] da ist es leicht, an sich zu glauben. Aber das auch zu schaffen, […] wenn man immer wieder Fehler macht, das ist die Kunst.“
Mein Fazit:
Glauben Sie an sich, auch wenn Sie Fehler machen!
Wer keine Fehler macht, kann auch nichts lernen und keine Fortschritte machen.
Wer zu den eigenen Fehlern stehen, bildet seinen Charakter.
So gesehen, kann man gar nichts falsch machen, wenn man sich ausprobiert und lernt. Im Zweifel ist man nur um eine Lernerfahrung reicher.
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Wir alle wissen, dass Wirtschaften damit einhergeht, dass die Ressourcen knapp sind. Man kann nicht alles machen und muss sich auf das Wesentliche konzentrieren.
Doch wie steht es dabei um die Risiken?
Risiken müssen vom Unternehmen in der 1st line gemanaged und in der 2nd line überwacht werden.
Zusätzlich beurteilen wir Interne Revisor:innen in der 3rd line den Umgang mit den Risiken.
Interessant ist hierbei immer:
– Worauf wird geschaut?
– Worauf wird nicht geschaut?
– Was davon birgt Risiken?
– Welche Risiken werden toleriert?
– Ist eine Veränderung dieser Risikotoleranz zu beobachten?
Ein Fall, in dem die Risikotoleranz sich auf Kosten der Sicherheit verschoben hat, wird in diesem Podcast besprochen. Es geht um die Aufarbeitung und Hintergründe des Zugunglücks in Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten und vielen Verletzten vom 3. Juni 2022.
Hätten Feststellungen und Maßnahmen der Internen Revision in diesem Fall gefruchtet?
Die Antwort hören Sie im Podcast.
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Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.
Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“
Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
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