#333: Interne Revision bedeutet, nicht operativ tätig zu sein

#333: Interne Revision bedeutet, nicht operativ tätig zu sein

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Wenn Sie neu in die Interne Revision wechseln und Sie in Ihrer bisherigen Berufstätigkeit operative d.h. geschäftliche Entscheidungen getroffen haben, dann kann es unheimlich schwerfallen, das zu lassen.

In diesem Podcast stelle ich nicht nur die Risiken und Auswirkungen des operativen Eingreifens dar. Ich hoffe auch, Ihnen eine Möglichkeit aufzeigen zu können, wie Sie, ohne direkt einzugreifen, Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen zum Positiven einbringen können.

Da ich hier nicht wirklich aus eigener Erfahrung sprechen kann, freue ich mich ganz besonders auf Ihre Ergänzungen, Rückmeldungen und Kommentare.
Wie haben Sie es geschafft, nicht mehr operativ einzugreifen?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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Auch wenn Menschen, die nicht in der Internen Revision arbeiten, es kaum glauben können: Ja auch in der Internen Revision steht man unter Zeitdruck. In diesem Podcast widme ich mich den Fällen, in denen der Revisionspartner Sie unter Zeitdruck setzt.

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#327: Entführung als Geschäft als Interne Revision verhindern

3. Kategorie | In Nigeria werden regelmäßig Menschen entführt. Der Artikel von Thomas Hahn aus der SZ vom 15.03.2024 beschreibt eine Gemengelage, bei der sich „zwischen kriminellen Banden auf der einen Seite und dem weit verästelten Sicherheitsapparat [Militär und Polizei] auf der anderen eine nahezu symbiotische Beziehung entwickelt hat. In anderen Worten: Beide Seiten ziehen auf ihre Weise Vorteile aus einer anhaltenden Bedrohungslage, so zynisch das klingen mag.“

Wie würden Sie in dieser Gemengelage als Interne Revision agieren?
Wo würden Sie ansetzen?
Welchen Ansatz würden Sie als Interne Revision wählen?

Diese Fragen versuche ich in diesem Podcast zu beantworten.

Hierbei nutze ich einen Prüfungsansatz, der sich für Prüfungsgegenstände der 3. Kategorie (vgl. Folge #231) eignet:

  • Erfassung von Kontext, Wechselwirkungsbeziehungen und Gemengelage
  • Identifikation der groben Muster
  • Analyse der in den Mustern enthaltenen Risiken
  • Analyse der erwünschten und unerwünschten Auswirkungen der Muster
  • Identifikation der jeweiligen Interessen der verschiedenen Interessengruppen
  • Welche Interessen unterstützen die unerwünschten Muster?
  • Welche Rahmenbedingungen würden die erwünschteren Muster unterstützen?
  • Welche Rahmenbedingungen unterstützen die nicht erwünschten Muster und welche davon sind veränderbar oder zumindest beeinflussbar?
  • Welche Muster wären stattdessen wünschenswert?
  • Mit welchen Auswirkungen wären die gewünschten Muster verbunden?
  • Welche Rahmenbedingungen würden die gewünschten Auswirkungen der wünschenswerten Muster wahrscheinlicher machen?
  • Was ist zu tun, um diese Rahmenbedingungen für gewünschte Auswirkungen zu schaffen?

Sie merken schon, dass man bei Prüfungsgegenständen der 3. Kategorie aufgrund der verschiedensten Wechselwirkungsbeziehungen nicht strikt linear vorgehen kann und darf.
Daher sind diese Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven iterativ zu stellen und zu beantworten.

Ja, das ist nicht effizient. Dafür ist es effektiv!

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie diesen Ansatz bei Ihren Prüfungen ausprobieren und mir eine Rückmeldung dazu geben. Bei Fragen oder Unterstützungsbedarf sprechen Sie mich gerne an.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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Folge 292: Die Implosion der Titan – Wenn der CEO nicht will

Vorstand | Was unterscheidet eigentlich den Untergang der Titanic von der Implosion der Titan?
Die Titan war das U-Boot, mit dem man das Wrack der Titanic besichtigen konnte, bis es auf seiner letzten solchen Tauchfahrt dem immensen Wasserdruck nicht mehr stand hielt und implodierte.

Es gab in beiden Fällen mehr oder weniger offensichtliche Konstruktionsfehler, den Wunsch Rekorde zu brechen, in Kauf genommene Gefahren, dramatische bzw. zumindest versuchte Rettungsbemühungen, Fehleinschätzung von Risiken und die damit verbundene Profitgier der Unternehmer.

In diesem Podcast stelle ich Ihnen einen Artikel aus der NY Times vom 20.06.2023 vor und analysiere im Anschluss die Governance von OceanGate, dem Unternehmen, das die Tauchgänge zur Titanic anbot.

Selbstverständlich schätze ich auch noch die Erfolgschancen einer Internen Revision ein – falls OceanGate eine Interne Revision gehabt hätte (wovon ich nicht ausgehe).

Mein Fazit ist: OceanGate hat die Implosion geradezu herausgefordert.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie als Interne Revision bei einem CEO, der keine Risiken sehen will, aufgeben sollten!

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ (Vaclav Havel)

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören, viel Erfolg beim Ausprobieren und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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Folge 250: Hilfe, ein neues Thema!

In diesem Podcast zeige ich anhand eines konkreten Beispiels, dass Sie als erfahrener Revisor oder erfahrene Revisorin keine Angst vor neuen Themen haben müssen.

Meine konkreten Tipps:

  • Lassen Sie sich nicht von neuen Themen überwältigen.
  • Vergraben Sie sich nicht in irgendwelchen unwichtigen Details.
  • Wursteln Sie nicht erst einmal wild und ziellos vor sich hin.
  • Erarbeiten Sie die
    o wichtigsten Punkte für eine Prüfungsaussage und
    o die größten Risiken und Probleme des Prüfungsthemas.
  • Überlegen Sie, wie Sie diese am einfachsten angehen und beurteilen können.
  • Falls Sie merken, dass Sie sich alleine verrennen, halten Sie inne.
  • Sprechen Sie bei für Sie neuen Themen Revisionskollegen an, die mit solchen Themen bereits Erfahrung sammeln konnten.

Wir sitzen alle im gleichen Boot. Daher macht es Sinn, dass wir uns gegenseitig unterstützen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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Folge 223: Wer antwortet ist ein Indiz für weitere mögliche Risiken

In diesem Podcast wird eine konkrete Situation aus der Praxis der Internen Revision vorgestellt, bei der es darauf ankommt, wer die Fragen der Revision beantwortet.

Antwortet jemand, der nicht gefragt wurde, ist dies ein Indiz für weitere mögliche Risiken. Es kann Ihnen helfen auszuloten, in welche Richtung sich die weitere Befragung lohnen könnte.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!