Folge 191: Kommen Sie mir nicht mit X, sondern mit Y!

Folge 191: Kommen Sie mir nicht mit X, sondern mit Y!

Ich glaube, es fällt niemandem von uns schwer, diesen Lückentext zu füllen. Und genau das kann ein Problem sein. Adam Grant schreibt in seinem Buch „Originals“, dass solch eine Kultur erhebliche Risiken birgt. Denn sie reduziert Rückfragen zu den vorgeschlagenen Lösungen. Besonders fatal wird es, wenn ein Problem erst gar nicht angesprochen wird, weil derjenige, der es identifiziert hat, keine Lösung dafür weiß.
Hinterfragen Sie also Lösungen und denken Sie bei Ihren lösungsorientierten Maßnahmen immer darüber nach, ob diese nicht auch unerwünschte Risiken und Nebenwirkungen mit sich bringen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Folge 191: Kommen Sie mir nicht mit X, sondern mit Y!

Folge 190: Wie Sie Einfluss auf den Werte-Kompass nehmen

Weshalb haben Nicht-Juden während des Holocausts ihr Leben riskiert, um Juden zu retten? Die Antworten, die Forscher herausfanden zeigen, welchen Kriterien Regeln (in diesem Fall bei der Kindererziehung) unterliegen und wie sie kommuniziert werden sollten, um wirksam zu sein. Wenn man es richtig macht, dann unterstützen sie bei der Ausbildung eines inneren Werte-Kompasses.
Auch Unternehmen spiegeln in ihrer Kultur solch einen Werte-Kompass wider.
Wenn Sie also wollen, dass der Werte-Kompass Ihres Unternehmens so stimmig bleibt, wie Sie das gerade erleben, oder sich sogar noch weiter in die gewünschte Richtung (z.B. zur Stärkung des individuellen Verantwortungsbewusstseins) verändert, dann sollten Sie:

  • Wenige, eher prinzipienorientierte Regeln favorisieren (z.B. -> Will ich, dass das morgen in der Zeitung steht?)
  • Mit Ihren Revisionspartnern kommunizieren und
  • neue oder veränderte Regelungen sowie
  • Konsequenzen von Regelbrüchen erläutern

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Folge 191: Kommen Sie mir nicht mit X, sondern mit Y!

Folge 188: Der entspannte und souveräne Auftritt bei herausfordernden Gesprächen

Wie er gelingen kann, erläutert Christian Reichel in diesem Podcast-Interview.
Auch wenn ein solches Gespräch immer eine Eigendynamik entwickelt, muss es gut vorbereitet werden:

  • Was will ich erreichen?
  • Wie will ich auftreten?
  • Wie ist es um Hierarchie und Kultur bestellt?
  • Welches Netzwerk ist involviert?

Darüberhinaus gibt Christian Reichel nützliche Tipps für den Fall, dass das Gespräch doch nicht so wie gewünscht verläuft, und für die Nachbereitung.

Wer ihn kontaktieren will, findet ihn auf Xing, LinkedIn und über seine webpage www.christianreichel.net oder per Mail post(bei)christianreichel.net

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#081: Das Wesen einer Projektbegleitung

#081: Das Wesen einer Projektbegleitung

Dieser Podcast ist aufgrund von Fragen entstanden, die ich zum Thema Projektbegleitung erhalten habe.

Die Fragen waren so gut, dass ich für mich einige interessante Erkenntnisse über das Wesen einer Projektbegleitung herausarbeiten konnte.

In diesem Podcast erfahren Sie, was Projektbegleitung mit dem Frosch im Kochtopf- und dem Wassermelonen-Effekt zu tun hat und welche kulturellen Voraussetzungen für eine wirksame Projektbegleitung notwendig sind.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#081: Das Wesen einer Projektbegleitung

#062: Wie Sie Checklisten sinnvoll einsetzen

In diesem Interview unterhalte ich mich mit Frau Dr. Annette Gebauer über den sinnvollen Einsatz von Checklisten. Frau Dr. Annette Gebauer ist systemische Organisationsberaterin und Inhaberin der Beratung Interventions for Corporate Learning (ICL). Ihre Beratungsschwerpunkte sind Corporate Learning, High Reliability Organizing sowie Management- und Kulturentwicklung.  Sie unterstützt zahlreiche internationale Unternehmen in Veränderungsprozessen zur nachhaltigen Kulturentwicklung sowie zur Steigerung der organisationalen Lern- und Leistungsfähigkeit. Aus ihrem Buch „Kollektive Achtsamkeit organisieren: Strategien und Werkzeuge für eine proaktive Risikokultur“ habe ich unter anderem gelernt, dass es verschiedene Arten von Checklisten gibt. Das war mir vorher gar nicht so bewusst, obwohl ich mich in meiner Prüfungstätigkeit immer wieder mit diesem Kontrollinstrument und seinen Risiken auseinandergesetzt habe. Checklisten bergen die Gefahr, dass man den Kopf ausschaltet. Außerdem suggerieren sie einen oft trügerischen Eindruck von Vollständigkeit. Und dann stellt sich immer auch noch die Frage, ob sie aktuell und für den jeweiligen Kontext angemessen sind. Aus diesen Gründen stand ich Prüfungschecklisten bislang immer ziemlich reserviert gegenüber. Wie es gelingt, Checklisten so zu gestalten, dass der Kopf eingeschaltet bleibt, und welche Rahmenbedingungen hierfür nötig sind, erfahren Sie in diesem Interview. Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
#081: Das Wesen einer Projektbegleitung

#037: Agilität als Antwort? Ein Interview mit Hendrikje Kühne

#037: Agilität als Antwort? Ein Interview mit Hendrikje Kühne

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Die Story zur Abzocke mit Fernwärme, die ich vor 2 Jahren in Folge #282 bereits behandelt hatte, geht weiter: Laut Bundeskartellamt hat sich der Verdacht erhärtet, dass einige Firmen von 2021 bis 2023 Fernwärme zu teuer verkauft hatten. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.

Der Vorfall hat sich vor 2-4 Jahren ereignet. Das laufende Verfahren wird noch andauern. Dies bedeutet, dass der Risikosteuerungskreislauf bzw. der Regelungskreislauf noch nicht geschlossen ist:

– Zielsetzung / Regelung / Strategie: erledigt
– Identifikation / Risikoanalyse: erledigt -> Anfangsverdacht führt zu Ermittlungen
– Beurteilung / Messung / Bewertung: läuft -> Anfangsverdacht hat sich erhärtet; Umfang noch unklar
– Steuerung / Risikobewältigung: offen
– Kontrolle Überwachung und Kommunikation: offen
– Überprüfung der bisherigen Annahmen: offen

D.h. der Kreislauf ist noch nicht einmal zu 50% durchlaufen.

Im agilen Denken versucht man Risikosteuerungskreisläufe so schnell wie möglich zu durchlaufen. „Fail fast“ heißt das da. Das hat den Vorteil, dass bei unschönen Entwicklungen schnell eingegriffen werden kann. Dies reduziert die Risiken und Nebenwirkungen.

Achten Sie bei Ihren Prüfungen auf die zeitliche Dauer von Risikosteuerungskreisläufen und Regelungskreisläufen und auf die damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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