Folge 190: Wie Sie Einfluss auf den Werte-Kompass nehmen

Folge 190: Wie Sie Einfluss auf den Werte-Kompass nehmen

Weshalb haben Nicht-Juden während des Holocausts ihr Leben riskiert, um Juden zu retten? Die Antworten, die Forscher herausfanden zeigen, welchen Kriterien Regeln (in diesem Fall bei der Kindererziehung) unterliegen und wie sie kommuniziert werden sollten, um wirksam zu sein. Wenn man es richtig macht, dann unterstützen sie bei der Ausbildung eines inneren Werte-Kompasses.
Auch Unternehmen spiegeln in ihrer Kultur solch einen Werte-Kompass wider.
Wenn Sie also wollen, dass der Werte-Kompass Ihres Unternehmens so stimmig bleibt, wie Sie das gerade erleben, oder sich sogar noch weiter in die gewünschte Richtung (z.B. zur Stärkung des individuellen Verantwortungsbewusstseins) verändert, dann sollten Sie:

  • Wenige, eher prinzipienorientierte Regeln favorisieren (z.B. -> Will ich, dass das morgen in der Zeitung steht?)
  • Mit Ihren Revisionspartnern kommunizieren und
  • neue oder veränderte Regelungen sowie
  • Konsequenzen von Regelbrüchen erläutern

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Folge 190: Wie Sie Einfluss auf den Werte-Kompass nehmen

#161: Wie eine Organisation von innen verändert werden kann

Anja Förster und Peter Kreuz stellen in einem ihrer Blogbeiträge vier Regeln auf, an die man sich halten sollte, wenn man eine Organisation von innen heraus verändern möchte.

In diesem Podcast greife ich diese Regeln auf und übertrage sie in den Revisionskontext.
Denn wir Revisoren arbeiten kontinuierlich an unseren Organisationen.
Wir haben Einfluss und sollten diesen auch bestmöglich zum Wohle der Organisation nutzen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

PS: Ich freue mich auf Ihre Kommentare in der Xing- oder LinkedIn-Gruppe „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ unter dem Post zu diesem Podcast. Vielen Dank!

Folge 190: Wie Sie Einfluss auf den Werte-Kompass nehmen

#153: Appelle, Regeln, Gebote und Verbote

In der Silvesterausgabe der SZ von 2020 fand ich ein interessantes Interview mit Christoph Möllers, der Verfassungsrecht und Rechtsphilosophie an der Berliner Humboldt-Universität lehrt.

Es um die Wirksamkeit von Appellen, Regeln, Geboten und Verboten.

In diesem Podcast stelle ich Ihnen drei Auszüge aus dem Interview vor:

1.
„Was haben Sie als Wissenschaftler über das Regeln und Regulieren gelernt?“
„Es ist sehr klar geworden, dass Normen ihre Autorität verlieren, wenn sie zu oft geändert werden. Eine Norm, die in Kraft getreten ist, wird erst einmal akzeptiert. […] Aber wenn die Struktur der Normen zu beweglich ist, dann verlieren sie an Wirksamkeit.“

2.
„Was ist besser, Appell oder Verbot?“
„Moralische Appelle sind nicht sonderlich effektiv. Liberal ist es zu sagen: Alles, was nicht verboten ist, ist erlaubt. Die Illegalität muss eindeutig bezeichnet werden.“

3.
„In Ihrem Buch „Freiheitsgrade“ schreiben Sie:
„Politische Freiheit gibt es auf Dauer nur da, wo sie ausgeübt wird, nicht dort, wo sie nur als Gelegenheit besteht.“ Was bedeutet der Satz im Corona-Jahr?“
„Das bedeutet zum Beispiel: Wenn die Versammlungsfreiheit nur im Grundgesetz steht, aber auf längere Sicht nicht praktiziert wird, höhlt das die Freiheit aus. Demonstrieren ist anspruchsvoll: Man muss sich organisieren, man muss Formen finden. Das muss permanent eingeübt und praktiziert werden. Zu Ostern fand ich es schon unheimlich, als weder Versammlungen noch Gottesdienste erlaubt waren.“

Gerne teile ich mit Ihnen meine Gedanken zu diesen drei Textpassagen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

PS: Ich freue mich auf Ihre Kommentare in der Xing- oder LinkedIn-Gruppe „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ unter dem Post zu diesem Podcast. Vielen Dank!

#135: Bitte beachten Sie Risiken und Nebenwirkungen

#135: Bitte beachten Sie Risiken und Nebenwirkungen

Kürzlich habe ich einen Podcast gehört, in dem am Rande von der Internen Revision die Rede war.
Ich fand dabei interessant, wie Interne Revisoren von Nicht-Revisoren wahrgenommen und beschrieben wurden:
„Interne Revisoren sind die, die auf die Einhaltung von Regeln achten – egal wie veraltet oder sinnlos die jeweilige Vorschrift im gegebenen Kontext ist.“
Herausgehört, oder auch projiziert habe ich:
„Revisoren sind kleinkariert, halten sich sklavisch an jede Vorschrift und prangern fehlende Regeleinhaltung an.“

Das hat mich geärgert. Also habe darüber nachgedacht, was genau mich daran so ärgert. Daraus entstand dieser Podcast.

Ich freue mich über Ihre Kommentare in der Xing- oder LinkedIn-Gruppe „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ unter dem Post zu diesem Podcast. Vielen Dank!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#135: Bitte beachten Sie Risiken und Nebenwirkungen

#134: Edward Snowden über Whistleblowing und Hacking

In meinem Urlaub habe ich das Buch „Permanent Record“ von Edward Snowden gelesen.

Einige Passagen daraus möchte ich in diesem Podcast mit Ihnen teilen und hoffe, dass sie auch Ihre Revisionsarbeit bereichern.

Die Passagen handeln – wie sollte es auch anders sein – von

  • Whistleblowing
  • Regelungen
  • den Interessen derjenigen, welche die Regeln erlassen und
  • Hacking bzw. der Umgehung von Regelungen

Ich freue mich über Ihre Kommentare in der Xing- oder LinkedIn-Gruppe „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ unter dem Post zu diesem Podcast. Vielen Dank!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#135: Bitte beachten Sie Risiken und Nebenwirkungen

#128: Prof. Dr. Stefan Kühl über sein neues Buch „Brauchbare Illegalität“

#128: Prof. Dr. Stefan Kühl über sein neues Buch „Brauchbare Illegalität“

Danke für’s Teilen in Ihrem Netzwerk!

Der Begriff „brauchbare Illegalität“ hört sich für uns Revisoren sehr eigenartig an. Wie um alles in der Welt kann Illegalität brauchbar sein?

In seinem neuen Buch „Brauchbare Illegalität – vom Nutzen des Regelbruchs in Organisationen“ klärt Herr Prof. Dr. Stefan Kühl dies auf. Seine Forschungsergebnisse belegen, dass Organisationen Regeln benötigen. Allerdings müssten dabei auch fortlaufend situative Anpassungen vorgenommen werden. Dies sei nicht immer möglich, ohne dabei Regeln zu brechen. Somit sei der gelegentliche Regelbruch für das Fortbestehen der Organisation essentiell.

Das Buch ist am 16.9.2020 im Campus Verlag erschienen.

Ich bin sehr dankbar, Herrn Prof. Kühl für dieses Interview im Podcast „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ gewonnen zu haben. Es war mir eine besondere Freude mit ihm in diesem Podcast über folgende Themen zu sprechen:
– Wo Regelabweichungen benötigt werden und wo nicht
– Weshalb Regelabweichungen benötigt werden
– Wie man mit Regelabweichungen umgehen sollte und welche Reaktionsmuster hierfür bestehen
– Welche Kompetenzen Revisoren hierfür benötigen
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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