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Status Quo: Wenn Sie die Berichterstattung über die zweite Amtseinführung von Donald Trump in den USA auch nur am Rande verfolgt haben, dann sind Sie wahrscheinlich an der Bischöfin von Washington, Mariann Budde, nicht vorbeigekommen.
Sie hat mich beeindruckt, weil sie etwas angesprochen hat, worüber viele andere geschwiegen haben.
Sie hat mit Ihrer Predigt einen Konflikt geschürt, indem sie den Status Quo in Frage gestellt hat und eine bisher ausgeblendete Perspektive eingenommen hat.
Das alleine ist schon einen Podcast wert. Wovon wir als Interne Revision jedoch lernen können, ist die Art und Weise, wie sie die ausgeblendete Perspektive aus ihrer Zuständigkeit und Rolle angesprochen hat – nämlich in einer Art und Weise, für die sie sich niemals entschuldigen muss.
Mein Fazit: Nur, weil es unangenehm ist, und wir vielleicht öffentlich bloßgestellt werden, sollten wir nicht Augen, Ohren und Mund verschließen.
Was sollten und können SIE im Rahmen Ihrer Aufgaben ansprechen?
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Einflussnahme | Interne Revision Silvia Puhani Podcast Diese Botschaft: „We are watching“ könnte auch von der Internen Revision kommen. In diesem Fall kam sie von Greenpeace und betraf das internationale Plastikabkommen.
Auf Basis des Artikels von Hanno Charisius aus der SZ vom 29.11.2024 analysiere ich in diesem Podcast die Konfliktparteien mit ihren jeweiligen Interessen und teile sie in Gruppen ein. Jede dieser Gruppen versucht, die Verhandlungen in ihrem Sinne zu beeinflussen. Der Podcast stellt die Möglichkeiten der Einflussnahme vor und zeigt die Unterschiede in der Umsetzung durch die verschiedenen Gruppen auf.
Enttäuschend ist, dass viele Parteien dieses Muster ebenfalls erkennen, aber scheinbar nichts dagegen tun können.
Warum?
Weil an den entscheidenden Stellen die Rahmenbedingungen geändert werden müssten. Z.B.:
Wenn diese Spielregeln die Machtverhältnisse von vornherein unausgewogen gestalten, werden sich einzelne Gruppierungen unweigerlich durchsetzen können. Dann besteht das Risiko, dass Entscheidungen getroffen werden, die nur einzelnen Gruppierungen oder Personen zum Vorteil gereichen.
Sie können das auf das Plastikabkommen, die Klimaziele, die politische Situation der Welt, einzelne Länder, einzelne Unternehmen, oder auf die Rolle der Internen Revision beziehen.
Erst wenn Rahmenbedingungen geschaffen wurden, bei denen alle Betroffenen und Beteiligten die gleichen Einflussmöglichkeiten haben, kann auf Augenhöhe verhandelt und können hoffentlich für alle Betroffenen und Beteiligten bessere Lösungen erreicht werden.
-> Was können Sie tun, um in Ihrem Einflussbereich bessere Rahmenbedingungen zu schaffen?
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
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Podcast Revision | Als ich den Flyer von Dr. Till Neunhöffer sah, wusste ich sofort: Wow – den will ich in meinem Podcast haben. Gesagt, getan.
Hier ein wunderbares Interview über Konfliktlösung als Weg zur Harmonie mit Konzepten aus dem Aikido, der Mediation und dem hypnosystemischen Coaching.
Im Aikido gilt eine Situation dann als besonders erfolgreich gelöst, wenn alle Beteiligten unverletzt aus der Begegnung hervorgehen. Diesen Anspruch sollten wir auch in der Internen Revision haben. Denn unsere Prüfungen erfordern Kooperationsbereitschaft von unseren Revisionspartnern. Und Kooperationsbereitschaft erhält man nicht, wenn man den Anderen über den Tisch zieht.
Natürlich kann es auch in der Internen Revision passieren, dass man angegriffen wird. Wie wäre es, die Angriffsenergie umzuleiten und zur Deeskalation der Sachlage zu nutzen?
Das geht allerdings nur, wenn man sich von so einem Angriff selbst nicht aus der Ruhe bringen lässt.
Wie das funktionieren könnte, erläutert Dr. Till Neunhöffer in diesem spannenden Interview.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
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Schicken Sie mir Ihre Frage, anonym und unkompliziert. Als Name können Sie gerne ein Pseudonym verwenden.
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Stress | In dieser Folge spreche ich über Konflikte und die Tendenz des Weglassens, um Stress zu vermeiden. Dazu stelle ich eine Passage aus meinem Buch „Erfolgreiche Prüfungsprozesse in der Internen Revision“ vor. Sie finden den Text in der 1. Auflage auf S.164 und in der 2. Auflage auf S.168.
Wen das Thema „Konflikte“ oder „Konfliktkompetenz“ genauer interessiert, der sollte sich auf alle Fälle für meinen Newsletter auf www.puhani.com eintragen. Ich plane, demnächst einen Onlinekurs zu diesem Thema herauszubringen. Wer nicht so lange warten will und für wen dieses Thema interessant ist, kann sich gerne bei mir melden und sich persönlich beraten oder coachen lassen.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
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„Die Normalisierung von Widerspruch schafft für soziale Systeme einen gewissen Schutz davor, dass sich Konflikte verfestigen.“
Dieser Satz stammt aus dem Buch „Die Kunst des Konflikts“ von Klaus Eidenschink, erschienen im Carl-Auer Verlag.
Dass mich dieser Satz inspiriert hat, können Sie sich sicherlich denken.
Meine Gedanken dazu hören Sie in diesem Podcast.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Veränderung | In unserer Tätigkeit in der Internen Revision haben wir aufgrund unserer Tätigkeit hoffentlich regelmäßig Konflikte.
Sie haben nur dann keine Konflikte wenn:
In dem Moment, indem Sie Ihren Revisionspartner von einer Veränderung überzeugen wollen, d.h., dass etwas anders gemacht werden soll, als es gemacht wurde, entsteht ein Konflikt. Konflikte sind nicht nur normal, sondern sogar extrem notwendig, um eine Veränderung des Bisherigen herbeizuführen.
Daher sage ich: Revisorinnen und Revisoren müssen Konflikte haben!
Wenn einen aber umgekehrt „der Konflikt hat“, dann ist man innerlich in diesen Konflikt verstrickt und gerät unter Dis-Stress. Wie man aus der Stressforschung weiß, hat man in solchen Fällen nicht mehr den Zugang zu seinen grundsätzlich vorhandenen Kompetenzen. D.h. wenn ein Konflikt Sie „hat“, können Sie nicht mehr so klar denken, wie sie es ohne einen Konflikt könnten.
Das kommt weder Ihnen, noch ihrem Unternehmen zu Gute. Denn dann sind Sie nicht mehr so gut in der Lage, Ihre Revisionspartner von notwendigen Veränderungen zu überzeugen.
Woran Sie erkennen können, dass der Konflikt „Sie hat“, erfahren Sie in diesem Podcast.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!