#407: Artikulation und Kommunikation in der Internen Revision

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#407: Artikulation und Kommunikation in der Internen Revision

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Dieser Podcast fällt wieder einmal in die Kategorie: Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Mir ist kürzlich eine Hürde für Interne Revisorinnen und Interne Revisoren untergekommen, die vermeidbar ist und ganz nebenbei Ihre Professionalität steigert:

Die Verbesserung Ihrer Artikulation.

Was wäre,
– wenn die Revisorin ihre Fragen vernuschelt?
– wenn der Revisor durch die Themen hetzt und an den unpassendsten Stellen nach Luft schnappt?

Dann werden Ihnen die Revisionspartner gar nicht mehr richtig zuhören.
Dann werden Sie keine passenden Antworten mehr erhalten.
Dann wird keine ruhige und gelassene Gesprächsatmosphäre entstehen.
Dann werden Sie kaum in einen guten und konstruktiven Dialog kommen.

Wenn Sie merken sollten, dass Sie häufiger als andere gebeten werden, Ihre Fragen oder Aussagen zu wiederholen, dann beobachten Sie sich oder lassen sich von vertrauten Personen beobachten.

Falls es an Ihrer Artikulation liegen sollte, holen Sie sich professionelle Hilfe.

Ihre Wirksamkeit in der Internen Revision sollte nicht an einer schlechten Artikulation scheitern.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.

Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.

Artikulation und Kommunikation

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#406: Organisationales Lernen durch die Interne Revision – ein Interview mit Jasmin Behr

#406: Organisationales Lernen durch die Interne Revision – ein Interview mit Jasmin Behr

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In dieser spannenden Episode teilt Jasmin Behr die faszinierenden Ergebnisse ihrer sehr erfolgreichen Masterarbeit über organisationales Lernen durch die Interne Revision. Blicken Sie mit einer kybernetischen Perspektive auf die Rolle und das Potenzial der Internen Revision in Ihrem Unternehmen.
✨ In dieser Folge erfahren Sie:
• Die Masterarbeit: „Kann die interne Revision mehr als prüfen?“ Wir diskutieren Jasmin Behrss Forschung zum Thema „Förderung organisationalen Lernens durch die Interne Revision“ und warum dieses Wissen oft ungenutzt bleibt.
• Single-Loop vs. Double-Loop-Lernen: Jasmin erklärt die zentralen Konzepte des organisationalen Lernens und wie das Double-Loop-Lernen zur strategischen Überprüfung von Regeln und Prozessen beitragen kann.
• Das Kulturmodell der Revision: Wie Organisationen die Interne Revision beeinflussen und wie die Interne Revision selbst die Unternehmenskultur mitgestaltet. Wir beleuchten die vier Kernbereiche: Selbstverständnis, Objektivität, Kompetenzen und Beziehungen.
• Strategien für mehr Einfluss: Jasmin gibt konkrete Einblicke, wie die Interne Revision sich aktiver in Informationsflüssen und Meetings einbringen kann, um ihren Einfluss zu vergrößern und als Wissensquelle wahrgenommen zu werden.
• Forschung im Detail: Ein Blick hinter die Kulissen der Masterarbeit – von der Kategorienbildung bis zur Erkenntnis, dass die GIAS eine Entwicklung hin zu mehr Möglichkeiten unterstützen.
Diese Episode ist ein Muss für alle, die in der Internen Revision, im Controlling oder in Führungspositionen arbeiten und das volle Potenzial ihrer internen Prozesse ausschöpfen möchten.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

🔗 Weiterführende Links & Kontakt:
• Jasmin Behr: linkedin.com/in/jasminbehr

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Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.

Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.

Organisationales Lernen

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#404: Anne Brorhilker – Die dicken Fische kriegt der Staat nicht

#404: Anne Brorhilker – Die dicken Fische kriegt der Staat nicht

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Die ehemalige Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker und ihre Ermittlungen sind nun bereits zum Dritten Mal Thema dieses Podcasts. Anne Brorhilker führte die Ermittlungen zu den ersten rechtskräftigen Urteilen im Cum-Ex-Skandal. In ihrem Buch „Cum Ex, Milliarden und Moral“ zeigt sie auf, warum die Justiz an Grenzen stößt und welche Reformen notwendig sind.

Darum geht es in diesem Podcast:
– Systemversagen bei Cum-Ex:
Der Staat ist bei großen Schadenssummen oft machtlos, während „kleine Fische“ leichter gefasst werden. Der Schaden durch Cum-Ex beläuft sich auf mindestens zehn Milliarden Euro.
– Professionelle Verschleierung:
Täter nutzen verschachtelte Auslandsstrukturen und konspirative Methoden, um die Ermittlungen maximal zu erschweren.
– Gegenwind für Ermittler:
Neben juristischen Rechtsmitteln und Dienstaufsichtsbeschwerden werden heute verstärkt PR-Manager und Medienkampagnen eingesetzt, um die Arbeit der Justiz zu diskreditieren.
– Strukturelle Defizite:
Zu wenig Personal, mangelnde Vernetzung zwischen den Bundesländern und ein fehlendes Wissensmanagement verhindern eine effektive Strafverfolgung.

Nach über zwei Jahrzehnten bei der Staatsanwaltschaft Köln hat Anne Brorhilker den Staatsdienst verlassen, um als Vorständin bei der Bürgerbewegung Finanzwende e.V. den Kampf gegen Finanzkriminalität auf einer anderen Ebene fortzusetzen. Wir beleuchten das systematische Ungleichgewicht zwischen staatlicher Strafverfolgung und der hochgerüsteten Finanzbranche.

Hier die Links zu den vorangegangenen und ähnlichen Folgen
#302 Gefährliche Muster in der Justiz erkennen – Ein tiefer Einblick in die Strukturen der Justiz mit Anne Brorhilker.
#331: Anne Brorhilker, die Ex-Chefermittlerin des Cum-Ex Skandals, übt Kritik – Die Fortsetzung der Diskussion über Wirtschaftskriminalität.
#337 Als Interne Revision der Sozialisierung von Kosten entgegenwirken – Ein weiterer Blick auf komplexe Fallstrukturen.

Impulse für die Interne Revision – insbesondere in Behörden:
– Den Blick weiten:
Das Risiko durch global organisierte Kriminalität sollte Teil der risikoorientierten Prüfungsplanung sein.
– Behördenübergreifende Zusammenarbeit:
Revisionen sollten sich zusammenschließen, um den Austausch von Informationen und Fachexpertise zu fördern.
– Rahmenbedingungen prüfen:
Statt sich im „Klein-Klein“ zu verlieren, muss die Interne Revision prüfen, welche Aufbau- und Ablauforganisation nötig ist, um international agierenden Tätern gewachsen zu sein.

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Staat

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#396: Angemessenheit der Risikotoleranz und die Interne Revision

#396: Angemessenheit der Risikotoleranz und die Interne Revision

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Wir alle wissen, dass Wirtschaften damit einhergeht, dass die Ressourcen knapp sind. Man kann nicht alles machen und muss sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Doch wie steht es dabei um die Risiken?

Risiken müssen vom Unternehmen in der 1st line gemanaged und in der 2nd line überwacht werden.
Zusätzlich beurteilen wir Interne Revisor:innen in der 3rd line den Umgang mit den Risiken.

Interessant ist hierbei immer:
– Worauf wird geschaut?
– Worauf wird nicht geschaut?
– Was davon birgt Risiken?
– Welche Risiken werden toleriert?
– Ist eine Veränderung dieser Risikotoleranz zu beobachten?

Ein Fall, in dem die Risikotoleranz sich auf Kosten der Sicherheit verschoben hat, wird in diesem Podcast besprochen. Es geht um die Aufarbeitung und Hintergründe des Zugunglücks in Garmisch-Partenkirchen mit fünf Toten und vielen Verletzten vom 3. Juni 2022.

Hätten Feststellungen und Maßnahmen der Internen Revision in diesem Fall gefruchtet?

Die Antwort hören Sie im Podcast.

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Hätten Sie gedacht, dass die Budgetstreichungen der Trump-Regierung in den USA die Wissenschaft gefährden? Also nicht nur in den USA, sondern weltweit?

In diesem Podcast stelle ich folgende hypothetische Frage:
Stellen Sie sich vor, Sie wären in der Internen Revision der Leopoldina oder einer anderen Forschungseinrichtung. Stellen Sie sich weiter vor, Sie hätten in einer Ihrer Revisionsprüfungen einmal die Abhängigkeit von den US-Datenbanken festgestellt und als Maßnahme eine größere Unabhängigkeit gefordert, bzw. verlangt, dass Ihre Revisionspartner auf eine Eventualität wie die Budgetstreichungen durch die derzeitige US Regierung vorbereitet sein sollen.

Was wäre dann wohl passiert?

Meine Mutmaßungen hören Sie in diesem Podcast.

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Risikotoleranz

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#395: Die Resilienz von Jerome Powell für die Interne Revision

#395: Die Resilienz von Jerome Powell für die Interne Revision

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Sich zu Positionieren, gehört zu den wichtigsten Aufgaben einer Internen Revision. Dazu gehört, zu den Werten einer Internen Revision zu stehen und auf Dinge hinzuweisen, die nicht ok sind. Es gehört aber auch dazu, sich nicht beeinflussen zu lassen und das langfristige Gesamtinteresse der Organisation zu vertreten. Meistens ist das gar nicht so schwierig. Allerding kann es auch sehr herausfordernd werden. Dann wird es geradezu eine Kunst, Angriffen und unfairem Verhalten gegenüber geschmeidig reagieren zu können.

Einer, der das anscheinend sehr gut kann, ist Jerome Powell. Anlässlich des SZ Artikels von Ann-Kathrin Nezik „Der Letzte, der sich wehrt“ vom 01.08.2025 stelle ich in diesem Podcast dar, wie Jerome Powell auf Angriffe von Donald Trump reagiert.

Ich hoffe, Sie können sich eine Scheibe davon abschneiden.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Hätten Sie gedacht, dass die Budgetstreichungen der Trump-Regierung in den USA die Wissenschaft gefährden? Also nicht nur in den USA, sondern weltweit?

In diesem Podcast stelle ich folgende hypothetische Frage:
Stellen Sie sich vor, Sie wären in der Internen Revision der Leopoldina oder einer anderen Forschungseinrichtung. Stellen Sie sich weiter vor, Sie hätten in einer Ihrer Revisionsprüfungen einmal die Abhängigkeit von den US-Datenbanken festgestellt und als Maßnahme eine größere Unabhängigkeit gefordert, bzw. verlangt, dass Ihre Revisionspartner auf eine Eventualität wie die Budgetstreichungen durch die derzeitige US Regierung vorbereitet sein sollen.

Was wäre dann wohl passiert?

Meine Mutmaßungen hören Sie in diesem Podcast.

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Resilienz

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