#423: Missverständnisse und die Interne Revision
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Im April war ich mit meinem Mann auf der FiBo. Wir machten einen Kurzurlaub in Köln, ließen es uns gut gehen und sind einige Male zum Essen gegangen.
Dieses Wochenende war wie verhext. In verschiedenen Locations hat es mit der Kommunikation einfach nicht geklappt.
– Unser Lieblingsrestaurant hatte unsere Lieblingsspeise von der Karte genommen. Wir wollten woanders hin. Ich reservierte telefonisch einen Tisch, wir gingen hin, standen dann aber trotzdem nicht auf der Liste der Personen, die einen Tisch reserviert hatten.
– Wir bestellten 2 Gerichte, bekamen aber nur eines.
– Die Abbestellte Soße war trotzdem auf dem Burger.
– Ein leckerer Cocktail konnte nicht mehr nachbestellt werden, weil eine Zutat aus war.
– Ein anderer Cocktail wurde unter falschem Namen gebracht – es war Gott-sei-Dank der Richtige.
– Wir wollten zahlen, aber es war weit und breit keine Bedienung zu sehen.
Was war da los? Hatten wir so schlecht kommuniziert?
Unsere Kommunikation war eigentlich gar nicht so schlecht. Rein theoretisch war alles klar und fast wie aus dem Lehrbuch. Wir sagten unsere Bestellung, und sie wurde von der Bedienung wiederholt. Es waren auch wirklich echte Menschen, die uns bedient haben. Sie haben die Bestellung dann entweder aufgeschrieben oder in ein Handy eintippten.
Ich merkte: Wirklich bedient zu werden ist etwas ganz anderes, als eine Bestellung auf den Tisch geknallt zu bekommen.
Geklappt hatte es bei keinem einzigen unserer verschiedenen Restaurant- oder Barbesuche.
Damit es in Ihren Revisionsprüfungen besser klappt, als mit meinen Bestellungen, geht dieser Podcast auf zwei Auszüge aus meinem Buch „Erfolgreiche Prüfungsprozesse in der Internen Revision“ ein. (Die genannten Seitenzahlen beziehen sich auf die 2. Auflage.):
– Allgemeines zur Vermeidung von Missverständnissen (S. 39)
– Vermeidung von Missverständnissen bei der Vereinbarung von Maßnahmen (S. 189)
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Was war da los? Hatten wir so schlecht kommuniziert?
Unsere Kommunikation war eigentlich gar nicht so schlecht. Rein theoretisch war alles klar und fast wie aus dem Lehrbuch. Wir sagten unsere Bestellung, und sie wurde von der Bedienung wiederholt. Es waren auch wirklich echte Menschen, die uns bedient haben. Sie haben die Bestellung dann entweder aufgeschrieben oder in ein Handy eintippten.
Ich merkte: Wirklich bedient zu werden ist etwas ganz anderes, als eine Bestellung auf den Tisch geknallt zu bekommen.
Geklappt hatte es bei keinem einzigen unserer verschiedenen Restaurant- oder Barbesuche.
Damit es in Ihren Revisionsprüfungen besser klappt, als mit meinen Bestellungen, geht dieser Podcast auf zwei Auszüge aus meinem Buch „Erfolgreiche Prüfungsprozesse in der Internen Revision“ ein. (Die genannten Seitenzahlen beziehen sich auf die 2. Auflage.):
– Allgemeines zur Vermeidung von Missverständnissen (S. 39)
– Vermeidung von Missverständnissen bei der Vereinbarung von Maßnahmen (S. 189)
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.
Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“
Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.
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