#080: Wenn die internen Vorschriften strenger sind als die externen

#080: Wenn die internen Vorschriften strenger sind als die externen

In diesem Podcast beantworte ich eine Frage von einem Internen Revisor, der eine für mich etwas ungewöhnliche Situation schildert:
In seiner Organisation sind die internen Vorschriften strenger als die externen.

Strengere bzw. konkretere interne Vorschriften sollten uns in der Internen Revision eigentlich nicht stören, denn unsere Arbeit bleibt dabei ja die gleiche: Wir prüfen, ob die Anweisungen eingehalten werden – egal ob sie vom eigenen Management oder vom Gesetzgeber stammen.

Hier die Frage: „Wie kann ich möglichst geschickt reagieren, wenn ich in einer Schlussbesprechung zur Rede gestellt werde, weshalb wir uns an strengere Regeln halten sollen als gesetzlich vorgeschrieben? Bisher habe ich dafür noch keine gute Lösung.“

Meine Überraschung mag daher rühren, dass ich in der Bankenbranche arbeite, die mit jeder Finanzkrise stärker reguliert wird, und mir daher dieses Problem in meiner Prüfungspraxis noch nicht untergekommen ist. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich durch strategisch geschicktes Vorgehen derlei Situationen gar nicht erst entstehen lasse.

Seien Sie gespannt auf meine Strategie, um so eine Situation von vornherein zu vermeiden.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#080: Wenn die internen Vorschriften strenger sind als die externen

#060: Weshalb Abweichungen von Sollvorgaben auch sinnvoll sein können

#060: Weshalb Abweichungen von Sollvorgaben auch sinnvoll sein können

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In diesem Podcast geht es um brauchbare Illegalitäten und Höchstleister-Inseln.

Moment! Wie kann eine Interne Revisorin – geschweige denn die Leiterin einer Konzernrevision – von brauchbaren Illegalitäten sprechen?

Ich kann Ihnen versichern, Sie haben sich nicht verlesen!

Als ich diesen Begriff „brauchbare Illegalität“, der auf den Soziologen Niklas Luhmann zurückgeht, zum ersten Mal in einem Seminar hörte, war ich zugegebenermaßen auch nicht davon überzeugt.
Dass Illegalitäten existieren, war mir wohl bewusst. Jedoch dauerte es einige Zeit, bis ich nachvollziehen konnte, dass diese manchmal auch brauchbar, sprich: sinnvoll sind.

Doch dann erlebe ich vor drei Jahren etwas, das mich eines Besseren belehrte und das ich in dieser Podcastfolge deshalb gerne mit Ihnen teile.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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#080: Wenn die internen Vorschriften strenger sind als die externen

#007: Was Sie bei der Beurteilung von Sollvorgaben beachten sollten

Wer kennt das nicht? Aufgrund bestimmter Ereignisse in der Vergangenheit wird folgende neue Regelung eingeführt: „Alle Entscheidungsvorlagen, die eine bestimmte Größenordnung überschreiten, sollen einer höheren Kompetenzstufe zur Genehmigung vorgelegt werden.“ Ein ehemaliger Seminarteilnehmer fragte mich, wie die Angemessenheit der Regelung zu beurteilen ist. Einerseits sei so eine Regelung aufgrund der vergangenen Ereignisse sinnvoll. Schließlich gehe es um hohe Beträge. Andererseits trete nach einiger Zeit das Phänomen auf, dass viele Anträge knapp unter der genannten Größenordnung liegen. Viel Spaß beim Reinhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!