#308: Das effiziente Orchester und die Interne Revision

#308: Das effiziente Orchester und die Interne Revision

Effizienz | Dieser Podcast betrachtet das Beispiel des effizienten Orchesters aus Hery Mintzbergs neuem Buch „Understanding Organizations … finally!“ aus dem Blickwinkel der Internen Revision.

So wie man Organisationen nicht alle über einen Kamm scheren darf, dürfen wir auch nicht alle Prüfungen über einen Kamm scheren. Daher habe ich das Konzept der verschiedenen Prüfungskategorien entwickelt, das Sie sich in Folge #231 anhören können.

Doch dieses Beispiel umfasst auch die Haltung, mit der Beobachtungen, Beurteilungen und Bewertungen vorgenommen werden.

Daher habe ich folgende Fragen an uns Interne Revisor:innen:

  • Beobachten wir etwas tatsächlich aus verschiedenen Perspektiven, oder gehen wir mit einem einseitigen Blick in unsere Prüfung?
  • Meinen wir, etwas zu wissen und gute Ratschläge geben zu können?
  • Wissen wir es wirklich?
  • Kennen wir den jeweiligen Kontext?
  • Bleiben wir neugierig?
  • Bleiben wir offen für weitere Perspektiven?
  • Beobachten wir wirklich objektiv?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#308: Das effiziente Orchester und die Interne Revision

Folge 297: Der Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz in Hogwarts

Effektivität und Effizienz | In diesem Podcast stelle ich Ihnen eine Metapher vor, die den Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz erklärt. Und zwar so, dass Sie diese beiden Begriffe nicht mehr verwechseln werden.

Und diese Metapher nutzt Harry Potters erstes Jahr in Hogwarts.

Wenn Sie Ihren nächsten Revisionsbericht schreiben, dann fragen Sie sich, ob Sie als Gryffindor Schüler in Hogwarts zu Ihrem Gemeinschaftsraum kämen, oder ob es nur um Geschwindigkeit, geringere Kosten oder Ähnliches geht.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#308: Das effiziente Orchester und die Interne Revision

Folge 195: Unsere Gespräche haben einen stärkeren Effekt als wir denken

In der Internen Revision führen wir viele Gespräche, von denen wir hoffen, dass sie bei unserem Gesprächspartner einen nachhaltigen Effekt haben. Wir wollen wirksam sein.

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen, wenn ein Gespräch die Bezeichnung Dialog verdient hat, grundsätzlich unterschätzen, wie viel und wie lange der andere hinterher noch über sie und das Gesagte nachdenkt.
Das gilt:

  • für Kennenlerngespräche genau so wie für den Austausch unter Freunden
  • für länger zurückliegende Gespräche genau so wie für aktuellere
  • für erfreuliche Gespräche genau so wie für garstige Auseinandersetzungen oder auch noch nicht bereinigte Konflikte

Fazit: Unsere Gespräche haben einen stärkeren Effekt als wir denken.

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Folge 124: Onkel Dagobert spart Kosten

Folge 124: Onkel Dagobert spart Kosten

Folge 124: Onkel Dagobert spart Kosten

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Dieser Podcast nimmt eine Geschichte über Onkel Dagobert zum Anlass, um einige Aspekte des Prüfungsziels „Wirtschaftlichkeit“ näher zu beleuchten.

Denn gerade in Zeiten, in denen sich die Auswirkungen der Pandemie offenbaren, stehen die Themen Kostensparen und Wirtschaftlichkeit hoch im Kurs.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Signal-Gate

Verwandte Beiträge

#391: Auftragsklärung einer Jetpilotin und die Interne Revision

Im Buch „The Sky is no Limit“ von Nicola Winter bin ich über das Thema „Mission Command“ gestolpert. Nicola Winter, eine der ersten Jetpilotinnen Deutschlands, beschreibt das „Führen mit Auftrag“ ab Seite 186 wie folgt:
Die Führung gibt klar das Ziel der Mission, des Projektes oder des Auftrages vor und steckt den Rahmen für die Erfüllung ab:
– Was steht an Ressourcen, Zeit, Material und Personal zur Verfügung?
Innerhalb des vorgegebenen Rahmens ist das Team in der Auftragserfüllung völlig frei. Jeder legale Weg zum Ziel ist erlaubt und darf auch geändert werden, wenn sich neue Erkenntnisse oder Hürden ergeben – und zwar ohne Rücksprache. Solange der Auftrag erfüllt werden kann, darf das Team vor Ort autonom, unabhängig und frei agieren.

Die Auftragstaktik fördert
1. Flexibilität,
2. schnelle Reaktionen auf Veränderungen und
3. die Nutzung von Kreativität und Initiative auf allen Ebenen der Organisation.

Gut ausgebildete Menschen aller Fachrichtungen lieben es, in ihrer Arbeit und in ihrer Expertise möglichst frei agieren zu können und den ihrer Meinung nach besten Weg wählen zu dürfen.

Für Führungskräfte ist die Auftragstaktik fordernd:
– Es muss wirklich klar sein, was das Ziel ist.
– Das Team muss in der Umsetzung begleitet werden. Regelmäßige Check-ins, Updates, Hilfestellungen und Nachjustierungen sind nötig.
– Damit die Mitarbeitenden tatsächlich über die notwendigen Ressourcen verfügen können und genug Unterstützung bekommen, muss bewusst ein „Spielraum“ definiert und abgegrenzt werden, in dem die Entscheidungsfreiheit klar auf Seiten der Mitarbeitenden liegt. Die Letztverantwortung liegt jedoch bei der Führungskraft.
– Wo Kontrolle abgegeben wird, passieren Fehler. Deshalb ist eine Kultur des offenen Feedbacks und der kontinuierlichen Verbesserung nicht nur sinnvoll sondern alternativlos.

Um mit einem Auftrag effizient zu führen, bedarf es einer strukturierten Auftragserteilung.

Im Podcast übersetze ich das Ganze auf die Auftragsklärung in der Internen Revision.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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#390: Prüfung und Beratung bei Northvolt – Prüfersprech vs. Deutsch

Wir Interne Revisorinnen und Revisoren sollen beides tun: prüfen und beraten. Dabei ist die Aufgabe, dieses und jenes zu prüfen, an sich ja kein Problem. Probleme entstehen meist bei dem Part Beratung. Bei Wirtschaftsprüfern ist das Ganze noch um eine Nummer krasser.

Kein Wunder, dass mich ein Zeitungsartikel mit folgendem Titel neugierig gemacht hat:

„Die eigenartige Doppelrolle des Gutachters
Der Fall Northvolt: In Schleswig-Holstein sollte eine riesige Batteriefabrik entstehen,
mit staatlicher Hilfe. Das Projekt scheitert, die Aufarbeitung läuft. Ein Gutachten wirft nun Fragen zur Rolle der Beratungsfirma PwC auf.“

In diesem Podcast beschäftige ich mit dem Artikel und den dortigen Aussagen zum Gutachten.

Wie jede andere Berufsgruppe, hat auch die Interne Revision ihre eigene Fachsprache. Diese scheint den Lesern der Gutachten nicht so geläufig gewesen zu sein. Daher übersetze ich in diesem Podcast die im Artikel genannten Prüfungsurteile in allgemein verständliche Beurteilungen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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#389: Peinlich, peinlich peinlich und die Interne Revision

Unsere Revisionspartner haben jedes Recht, qualitativ minderwertige Arbeit von uns zu bemängeln.

Je peinlicher ein Gespräch mit dem Revisionspartner verläuft, umso mehr gilt es, die eigene Revisionskompetenz weiterzuentwickeln. Dazu gehört allerdings, dass Sie Ihr eigenes Agieren reflektieren und hinterfragen.

Wir sollten nicht zu schnell die Schuld auf den Revisionspartner schieben.
Es könnte durchaus sein, dass wir nicht geschickt genug vorgegangen sind.

Wenn Sie an Ihrer Revisionskompetenz arbeiten wollen, dann melden Sie sich bei mir oder schauen auf meiner Webpage vorbei. Vielleicht ist ja ein passendes Angebot für Sie dabei. Und falls nicht, lassen Sie mich gerne wissen, was Sie vermissen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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Folge 124: Onkel Dagobert spart Kosten

Folge 030: Sir Winston Churchill und die Interne Revision

Folge 030: Sir Winston Churchill und die Interne Revision

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Kürzlich bin ich in einem Buch über „Churchills’s Audit“ gestolpert und war begeistert!

Nachdem die Japaner Sir Winston Churchill im 2. Weltkrieg überrascht hatten, stellte er sich einige entscheidende Fragen, die seitdem als „Churchills’s Audit“ überliefert werden.

Wenn Sie sich in einer Retrospektive diese Fragen stellen, erlauben Sie sich, etwas über sich und Ihre Organisation zu lernen. Denn nur wer reflektiert, schafft die Möglichkeit, etwas zu lernen und zukünftig noch besser zu handeln.

Freuen Sie sich auf diese wichtigen Fragen, die Ihre Wirksamkeit in der Revision noch weiter steigern werden.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung von Churchill’s Audit in Ihrer Revisionspraxis und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Signal-Gate

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– Was steht an Ressourcen, Zeit, Material und Personal zur Verfügung?
Innerhalb des vorgegebenen Rahmens ist das Team in der Auftragserfüllung völlig frei. Jeder legale Weg zum Ziel ist erlaubt und darf auch geändert werden, wenn sich neue Erkenntnisse oder Hürden ergeben – und zwar ohne Rücksprache. Solange der Auftrag erfüllt werden kann, darf das Team vor Ort autonom, unabhängig und frei agieren.

Die Auftragstaktik fördert
1. Flexibilität,
2. schnelle Reaktionen auf Veränderungen und
3. die Nutzung von Kreativität und Initiative auf allen Ebenen der Organisation.

Gut ausgebildete Menschen aller Fachrichtungen lieben es, in ihrer Arbeit und in ihrer Expertise möglichst frei agieren zu können und den ihrer Meinung nach besten Weg wählen zu dürfen.

Für Führungskräfte ist die Auftragstaktik fordernd:
– Es muss wirklich klar sein, was das Ziel ist.
– Das Team muss in der Umsetzung begleitet werden. Regelmäßige Check-ins, Updates, Hilfestellungen und Nachjustierungen sind nötig.
– Damit die Mitarbeitenden tatsächlich über die notwendigen Ressourcen verfügen können und genug Unterstützung bekommen, muss bewusst ein „Spielraum“ definiert und abgegrenzt werden, in dem die Entscheidungsfreiheit klar auf Seiten der Mitarbeitenden liegt. Die Letztverantwortung liegt jedoch bei der Führungskraft.
– Wo Kontrolle abgegeben wird, passieren Fehler. Deshalb ist eine Kultur des offenen Feedbacks und der kontinuierlichen Verbesserung nicht nur sinnvoll sondern alternativlos.

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Wie jede andere Berufsgruppe, hat auch die Interne Revision ihre eigene Fachsprache. Diese scheint den Lesern der Gutachten nicht so geläufig gewesen zu sein. Daher übersetze ich in diesem Podcast die im Artikel genannten Prüfungsurteile in allgemein verständliche Beurteilungen.

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Je peinlicher ein Gespräch mit dem Revisionspartner verläuft, umso mehr gilt es, die eigene Revisionskompetenz weiterzuentwickeln. Dazu gehört allerdings, dass Sie Ihr eigenes Agieren reflektieren und hinterfragen.

Wir sollten nicht zu schnell die Schuld auf den Revisionspartner schieben.
Es könnte durchaus sein, dass wir nicht geschickt genug vorgegangen sind.

Wenn Sie an Ihrer Revisionskompetenz arbeiten wollen, dann melden Sie sich bei mir oder schauen auf meiner Webpage vorbei. Vielleicht ist ja ein passendes Angebot für Sie dabei. Und falls nicht, lassen Sie mich gerne wissen, was Sie vermissen.

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