#440: Fast Fashion und die Interne Revision – EU-Ökodesign-Verordnung: Scheinregulierung oder echter Prüfungsmehrwert?

by | Aug. 30, 2026 | #440, Hiltrud Werner

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[00:00:19] Hallo und herzlich willkommen zu Ihrem Podcast Internere Vision souverän, kollegial und wirksam.
[00:00:25] Hier ist Silvia Puhani und ich freue mich dass Sie jetzt wieder dabei sind!
[00:00:30] Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen Zeitungsartikel für sie der die Grundlage dieses Podcasts ist.
[00:00:37] Er isst von Michael Klesken aus der SZ vom sechsten August.
[00:00:40] zwanzig sechsundzwanzig Titel- und Untertitel lauten wohin mit den zurückgeschickten Klamotten?
[00:00:48] Jahre lang ließen Modekonzerne tonnenweise unverkaufte Kleidung einfach vernichten.
[00:00:53] Die EU zwingt sie nun zum Umdenken, lässt aber Schlupflöcher die Fast-Fashion-Giganten längst entdeckt haben.
[00:01:01] Dass alleine dieser Untertitel mich getriggert hat können Sie sich wahrscheinlich jetzt schon selber denken!
[00:01:07] Eine neue Regelung, die die Schlupflöcher gleich mitliefert.
[00:01:11] Oh Mann….
[00:01:13] kaum zu glauben.
[00:01:14] Ich hatte schon davon gehört, dass online bestellte und von den Kunden zurückgesendete Produkte vernichtet werden konnte es aber nicht wirklich glauben.
[00:01:23] Es scheint also wirklich zu stimmen!
[00:01:25] Bevor ich mich dazu auslasse kommt jetzt erstmal der Artikel in Auszügen.
[00:01:31] Jahrelang war es für Modekonzerne billiger Nagel neue Kleidung zu vernichten als sie weiterzuverkaufen – genau das will die EU beenden.
[00:01:41] Große Unternehmen dürfen unverkaufte oder zurückgeschickte Kleidung, Schuhe und bestimmte Assessoires künftig grundsätzlich wieder wegwerfen noch verbrennen.
[00:01:52] Stattdessen müssen Sie die Ware verkaufen, spenden oder dafür sorgen dass sie wieder verwendet beziehungsweise recycelt wird.
[00:01:59] Grundlage ist die EU Ökodesign Verordnung aus dem Jahr zwanzig vierundzwanzig.
[00:02:04] Nach einer zweijährigen Übergangsfrist greift das Vernichtungsverbot nun zunächst für bestimmte Unternehmen.
[00:02:11] Die Zeit sollten die Unternehmen nutzen, um ihre Prozesse umzustellen.
[00:02:15] Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen.
[00:02:18] Verbot für wen?
[00:02:20] Tatsächlich gilt die Verordnung erst einmal nur für große Unternehmen.
[00:02:24] Mittelgroßen Firmen gewährt der Gesetzgeber eine längere Vorbereitungszeit.
[00:02:29] Laut Bundesumweltministerium sind Klein- und Kleinstunternehmen ausgenommen.
[00:02:36] Wieso ist das Gesetz nötig?
[00:02:39] Die Modebranche produziert heute mehr Kleidung als die Welt je tragen kann.
[00:02:44] Kaum hängt die neue Kollektion im Laden gilt die vorherige schon-als-Ladenhüter.
[00:02:49] Überproduktion ist kein Betriebsunfall, sie gehört zum Geschäftsmodell.
[00:02:53] Jährlich produzieren Hersteller Studien zufolge weltweit Hundert bis Hundertfünfzig Milliarden Kleidungsstücke.
[00:03:00] Das entspricht etwa dreizehn bis zwanzig Teilen pro Erdbewohner.
[00:03:04] Bei nahe jedes dritte Teil bleibt jedoch unverkauft.
[00:03:08] Für viele Unternehmen war es bislang günstiger, überschüssiger oder returnierte Ware zu vernichten anstatt sie zu prüfen, zu reinigen einzulagern und erneut zu verkaufen.
[00:03:19] Allein die Vernichtung unverkaufter Textilien verursacht laut Bundesumweltministerium in der EU Millionen Tonnen CO² – etwa so viel wie Schweden innerhalb eines Jahres ausstößt.
[00:03:33] Hinzu kommt ein weiteres Problem Jeder EU-Bürger häuft nach Angaben des Fachmediums Euwild durchschnittlich.
[00:04:05] Ob sie dort tatsächlich weiter genutzt wird oder am Ende doch auf einer Müllkippe landet, lässt sich nur schwer nachprüfen.
[00:04:12] Firmen könnten auch ihre Strukturen verkleinern und Gesellschaften gründen für die das Verbot nicht gilt.
[00:04:18] Gibt es Lücken?
[00:04:20] Ja besonders ultrafast Fashion bleibt problematisch.
[00:04:24] Häufig landet online bestellte Ware heute direkt beim Kunden ohne Umweg über einen Zwischenhändler.
[00:04:30] Immer mehr Kunden bestellen direkt bei Plattformen wie Temo- oder Schein aus China.
[00:04:44] Die Schiere Masse macht wirksame Kontrollen nahezu unmöglich.
[00:04:49] Händler können zudem innerhalb weniger Minuten neue Artikelnummern anlegen, Produktbilder auswechseln oder unter neuem Namen weitermachen.
[00:04:58] Hier zeigt sich ein Manko des Verbots besonders deutlich.
[00:05:01] Es bekämpft vor allem die Folgen der Überproduktion, nicht deren Ursachen.
[00:05:07] Produziert wird deshalb zunächst nicht weniger.
[00:05:10] Gelten Ausnahmen?
[00:05:12] Ja das Vernichten von Ware bleibt erlaubt wenn etwa bestimmte Gründe vorliegen – etwa wenn die Gesundheit oder Sicherheit von Menschen gefährdet ist oder wenn gesetzliche Vorgaben dagegen sprechen.
[00:05:24] Das Verbot kann aber auch aufgehoben werden, wenn die Ware so stark beschädigt ist dass sie gar nicht wiederverwendet werden kann oder wenn Spendenorganisationen sie ablehnen.
[00:05:35] Allerdings müssen die Firmen das jeweils nachvollziehbar begründen.
[00:05:39] Gibt es keine Sanktionen?
[00:05:41] Doch!
[00:05:42] Sanktsionen sind in der Ökodesign-Verordnung geregelt – die konkrete Höhe ergibt sich aus den nationalen Regelungen.
[00:05:49] Danach begeht in Deutschland, wer verbotenerweise unverkaufte Ware vernichtet eine Ordnungswidrigkeit.
[00:05:55] Die Marktüberwachungsbehörden der Länder kontrollieren das – den großen Unternehmen drohen Bußgelder von bis zu hunderttausend Euro.
[00:06:03] Diese können auch fällig werden wenn Firmen gar nicht, zu spät oder falsch dokumentieren wie viel unverkofte Ware sie entsorgt haben und warum.
[00:06:12] Auch der Ausschluss von öffentlichen Vergabeverfahren vor bis zu drei Jahren ist möglich!
[00:06:18] Bringt das den Verbrauchern was?
[00:06:20] Ja, für sie könnte sich das Verbot positiv auswirken.
[00:06:24] Künftig dürfte mehr neuwertige Ware in Secondhand-Läden outlets und auf Recommerce-Portalen zu finden sein.
[00:06:31] Das stärkt die Kreislaufwirtschaft und könnte den Wettwerfkonsum zumindest ein Stück weit eindämmen und so zum Klimaschutz beitragen.
[00:06:39] Zudem müssen Unternehmen künftig offenlegen wie viele unverkaufte Produkte sie entsorgen und aus welchen Gründen.
[00:06:47] Das schafft Transparenz und könnte die Kaufentscheidung mancher Kundinnen und Kunden beeinflussen.
[00:06:53] Ist das alles?
[00:06:54] Nein, die EU kann das Verbot auf weitere Produktgruppen ausweiten – zum Beispiel auf Spielzeug-, Haushaltsgeräte oder Elektroartikel.
[00:07:04] Außerdem ist derzeit ein digitaler Produktpass in Arbeit den Hersteller nach Vorgaben der EU erstellen sollen.
[00:07:11] Darin soll stehen, woraus das Produkt besteht wie es repariert oder recycelt werden kann.
[00:07:16] Wann er kommt, steht bislang nicht fest.
[00:07:18] So weit zu dem Artikel.
[00:07:21] Dass diese Regelung viele Schlupflöcher hat und kaum überprüfbar ist, ist offensichtlich – da muss man weder aus der Modeindustrie kommen noch Revisionsexperte sein!
[00:07:31] Daher frage ich mich was der Zweck der Regelungen sein soll?
[00:07:35] In dem Artikel steht ganz deutlich, dass Manco das Verbot ist, dass es die Folgen der Überproduktion bekämpfen will – nicht deren Ursachen.
[00:07:44] Wenn man aber nicht bei der Ursache ansetzt also die Überproduktion einschränkt dann hat man hinten raus immer mehr Aufwand.
[00:07:52] Würde nur das produziert werden was tatsächlich gebraucht wird.
[00:07:55] ich denke da zum Beispiel an den Replikator vom Raumschiff Enterprise?
[00:07:59] Dann gebe es gar keine Notwendigkeit für die EU Ökodesign-Verordnung!
[00:08:04] Da wir solche Replikatoren aktuell noch nicht besitzen, ist die Überproduktion folglich gesetzt und die Unternehmen haben sich mit neuen Regelungen erforderlichen Dokumentationen und Kontrollen auseinanderzusetzen.
[00:08:18] Allerdings kann die Einhaltung der Regelung kaum kontrolliert werden – man verkauft die Ware zur Wiederverwertung ins Ausland das heißt in Länder außerhalb der EU und schon ist das Problem verschwunden!
[00:08:31] Im Zweifel zieht man die Transaktion über mehrere kleinere Gesellschaften und Schwups ist die Endstation der Wiederverwertung eine Müllkippe.
[00:08:41] Die genannten Sanktionen von hunderttausend Euro sind meiner Meinung nach im Vergleich zu den Umsätzen lächerlich, es sei denn sie gelten je Kleidungsstück – das kann ich mir jetzt aber nicht vorstellen!
[00:08:54] Und dann wäre es ja quasi billiger, die Hunderttauseuhr zu zahlen als das ganze Brimborium zu betreiben.
[00:09:00] Da habe ich ein großes Fragezeichen, ob das wirklich sinnvoll ist.
[00:09:04] Ob man mit dem Ausschluss von öffentlichen Vergabeverfahren von bis zu drei Jahren weiter kommt, wage ich auch zu bezweifeln Denn auch hierfür müssten Kontrollen der Wiederverwertung möglich sein.
[00:09:16] Und dass mit dem digitalen Produkt passt, das könnte ich mir jetzt für Elektrogeräte vorstellen Also so Waschmaschinen und sowas.
[00:09:22] also was Großes Aber bei Kleidung weiß ich nicht.
[00:09:27] Und auch wenn ich sehr für Transparenz bin, glaube ich nicht dass sich Verbraucher auf Basis von Transparensberichten gegen Fast-Fashion entscheiden werden.
[00:09:36] Die Tatsache und diese Information das insbesondere im Fast Fashion Bereich unverkaufte oder returnierte Ware vernichtet wird die könnte man ja auch ohne diesen ganzen Dokumentationsaufwand und diese laufende Transparents Berichterstattung der einzelnen Personen erlangen.
[00:09:52] Da würde es doch genügen, wenn man keine Ahnung Artikel schreibt oder irgendwelche YouTube-Videos produziert.
[00:10:00] Ich glaube noch nicht dass irgendjemand der auf Mode steht sagt jetzt lese ich erstmal den Transparenzbericht!
[00:10:06] Denn die Verbraucher können sich auch jetzt schon gegen solche Einkaufsmöglichkeiten entscheiden.
[00:10:12] Man weiß welche Läden die einschlägigen sind und kann sich dagegen entscheiden.
[00:10:19] Und aus diesem Grund glaube ich persönlich gar nicht, dass mittels der Transparenzbericht eine Veränderung des Verbraucherverhaltens erreicht werden kann.
[00:10:27] Egal!
[00:10:28] Wir kümmern uns ja hier um interne Revisionen.
[00:10:30] deswegen frage ich mich jetzt was bedeutet das nun für die interne revision?
[00:10:35] Sollte man in diesen Bereichen der EU Ökodesign-Verordnung prüfen müssen dann geht es hier weniger darum echte Risiken zu verhindern.
[00:10:44] meiner Meinung nach.
[00:10:46] Es geht darum, darauf zu achten dass die Prozesse so ausgerichtet sind das man ein bemühender Einhaltung der Verordnung einigermaßen erkennen kann.
[00:10:56] Die Frage ist ja immer Ist es wirklich so gewollt in ihrem Unternehmen und das müssen sie selber klären Und die Prozesse müssten dann so angepasst werden, dass der offizielle Weg über die Wiederverwertung läuft.
[00:11:10] Vielleicht gründet man hierzu eine Tochtergesellschaft für die Widerverwertungen und geht ein Joint Venture mit einem oder mehreren Branchenkollegen ein – wer weiß?
[00:11:18] Und dieses Unternehmen könnte dann von keiner Partei direkt kontrolliert werden und dann wäre man ja auch irgendwie aus der Verantwortung wieder raus!
[00:11:27] Oder die Klamotten gehen gleich an eine Firma außerhalb.
[00:11:30] Ich meine, diese ganzen Lücken wurden in dem Artikel schon benannt.
[00:11:35] Realistisch betrachte glaube ich nicht dass so eine Prüfung ihr Unternehmen wirklich voranbringen wird.
[00:11:42] Wenn eine Regelung schon wenig Sinn hat dann hat eine Prüfung der Einhaltung einer wenig sinnhaften Regelung noch weniger Sinn auch meiner Meinung.
[00:11:51] Letztendlich glaube ich auch nicht das die EU Ökodesignverordnung dazu führen wird dass diese Regelungen der Umwelt zugutekommt.
[00:11:58] Im Zweifel werden die Sachen von A über B nach C nach D transportiert und dann doch irgendwie vernichtet werden.
[00:12:06] Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich selber bin sehr für Nachhaltigkeit und Ökologie und ich würde auch nicht wollen dass das alles verbrannt wird.
[00:12:16] Darum geht es aber nicht.
[00:12:17] hier geht es darum dass es eine Regelung gibt die nicht kontrolliert werden kann.
[00:12:23] Dann tut man sich bei einer Prüfung auch schwer dann tun sich alle mit den Sanktionen schwer.
[00:12:29] Und da ist wirklich die Frage, wirkt sich das irgendwie auf den Ruf des Unternehmens aus?
[00:12:36] Wie hoch sind hier die Risiken?
[00:12:39] Das müssen Sie intern klären!
[00:12:41] Das müssen sie in Ihrem Unternehmen klären.
[00:12:44] Ich habe auch noch mal gedacht okay kleines Gedanke-Spiel was wäre denn wenn wieder verwertet werden würde?
[00:12:51] Dann gibt es ja immer mehr Klamotten auf dem Markt.
[00:12:53] Also es müsste ja auch irgendwie dazu führen, dass die Nachfrage sinkt.
[00:12:57] Aber wenn die Leute genügend Klamotten hätten und keiner mehr kaufen würden dann gäbe’s ja auch diese Überproduktion gar nicht.
[00:13:03] Es ist ja nicht so das Leute hier keine Klamottin haben und deswegen welche kaufen sondern sie kaufen welche, die ihnen gefallen, die vielleicht gerade im Mode sind etwas was einen neuen Stil hat.
[00:13:14] Würde das also da zu führen?
[00:13:15] Dass die Preise sinken?
[00:13:17] Das glaube ich nicht.
[00:13:18] Und würde das dazu führen dass die Kleiderschränke noch weiter überquellen?
[00:13:23] Ich erkenne den Willen der Verbraucher, Kleidungsstücke zu spenden oder zur Wiederverwendung an die Straße zu stellen.
[00:13:33] Gerade bei gut erhaltener Kinderkleidung macht das durchaus Sinn – oder bei Klamotten in dem man einfach nicht mehr hineinpasst.
[00:13:40] Um dieses Verhalten zu fördern bräuchte man diese EU-Verordnung überhaupt nicht!
[00:13:46] Hier genügt Transparenz und der eigene Wille etwas für die Umwelt.
[00:13:50] Das heißt, er ist gar nicht Klamotten zur Ansicht über das Internet zu bestellen und gegebenenfalls zurückzusenden.
[00:13:56] Sondern nur das zu bestellt von dem man weiß dass man es bezahlen und behalten wird.
[00:14:01] Das ist sozusagen der Take für alle Konsumenten hier!
[00:14:05] Mein Fazit zu dem Thema Regelung ist achten Sie bitte darauf welche internen Regelungen es in Ihrem Unternehmen gibt.
[00:14:14] gegen die externen können wir nichts machen?
[00:14:16] Die gibt’s.
[00:14:17] Alle Regelungen sollten möglichst bei den Ursachen ansetzen und nicht bei den Symptomen, wie in diesem Fall bei den schon produzierten Klamotten oder Schulen.
[00:14:30] Außerdem sollten alle Regeln kontrollierbar sein.
[00:14:34] Falls Regelungen nicht kontrolliert werden können – etwas aber tatsächlich gewünscht ist dann ist genau dieses Verhalten als wünschenswert zu deklarieren und nicht als prüfbar.
[00:14:49] Und das wünschenswerte Verhalten kann dann in der Folge kulturell gestärkt werden, indem genau dieses Verhalten in der Organisation als positiv konnotiert und anerkannt wird.
[00:15:01] In Fällen von Wünschenswertenverhalten kann eine internere Vision darauf hinwirken, dass dieses wünschenzwerte verhalten unterstützt wird und dass ein als wünschenswert deklariertes Verhalten in der täglichen Praxis nicht sanktioniert wird.
[00:15:17] Da das etwas paradox klingt, hier ein kleines Beispiel Wenn ein Unternehmen eine gute Fehlerkultur wünscht dann dürfen Hinweise auf Probleme nicht sanktoniert werden.
[00:15:29] Sollten nämlich auf einen Hinweis auf Probleme von der Belegschaft beobachtbare Sanktionen folgen Also die Personen irgendwie nicht mehr weiterbefördert werden, woanders hinversetzt werden vielleicht auch gekündigt werden.
[00:15:43] Dann führt das dazu dass die Belegschaft erkennt, dass sie gute Fehlerkultur nur auf der Schauseite des Unternehmens nicht aber auf dessen Hinterbühne gewünscht ist.
[00:15:54] Man sagt zwar man hätte gerne eine gute Fehler Kultur Aber weh man hat sie dann.
[00:16:00] Das ist unangenehm Und das lernen dann alle Mitarbeitenden.
[00:16:06] Er fährt eine interne Revision von entsprechenden Sanktionswünschen einzelner Führungskräfte, sollte sie intern auch außerhalb von Prüfungen das Gespräch suchen und darauf hinwirken dass aus diesen Sankzionen Rohrkrepierer werden und diese Sanktonen niemals ihre Wirkung entfalten so kann man das vielleicht noch verhindern was es nach hinten losgeht um die positive Kultur weiter zu fördern.
[00:16:33] Und das war’s schon wieder für heute.
[00:16:35] Ich freue mich über Ihre Ideengedanken und Kommentare auf meiner Webpage oder in der LinkedIn-Gruppe, internere Visionen souverän, kollegial und wirksam unter dem Post.
[00:16:44] zu dem Podcast – herzlichen Dank!
[00:16:47] Wenn Sie auf dem Laufenden gehalten werden wollen, tragen sie sich gerne von meinen sehr selten erscheinenden Newsletter auf purani.com ein.
[00:16:54] Wenn Sie mir etwas mitteilen wollen schreiben Sie mir gerne an infoetpurani.
[00:16:58] com oder nutzen das Kontaktformular.
[00:17:02] Wenn Sie Ihre Absendemail-Adresse nicht angeben, bleibt das Ganze zu einhundert Prozent anonym.

Wenn das Bundesverfassungsgericht vom Nutzen einer „gegenseitigen Kontrolle“ spricht und das Ende der „Intendanten-Herrlichkeit“ einläutet, dann sollten wir aufhorchen.

Das Bundesverfassungsgericht formuliert:
„Eine […] Kontrolle ist tauglicher Aspekt der Gestaltung der Binnenorganisation der Geschäftsleitung einer öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt und fördert die Funktionsfähigkeit der Wahrnehmung der Aufgaben der Geschäftsleitungsfunktion.“

Heißt auf Deutsch: Die Begrenzung der Macht gewährleistet, dass die Geschäftsleitung ihre Aufgaben besser wahrnimmt.
Oder umgekehrt ausgedrückt: Zu viel Macht beeinträchtigt die Geschäftsleitung darin, ihre Aufgaben optimal wahrzunehmen.

Hiltrud Werner, VW

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