#085: Der Einsatz von externen Prüfern – ein Erfahrungsbericht

Dez. 1, 2019 | #085, Bericht, Interne Revision, Podcast, schwierig

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Haben Sie schon einmal Revisionsprüfungen z.B. aus Kapazitätsgründen an externe Prüfer vergeben?
Bei mir ist das seit einigen Jahren immer wieder einmal der Fall – doch leider noch nie mit dem gewünschten Ergebnis, d.h. es wirkte noch nie deutlich kapazitätsentlastend.

In diesem Podcast reflektiere ich meine Bemühungen, einen externen Prüfer so einzusetzen, dass er mit seinen Aktivitäten tatsächlich zur Entlastung und Unterstützung der Internen Revision beiträgt.
Ich teile mit Ihnen nicht nur meine Hypothese zu den zugrundeliegenden Schwierigkeiten, sondern auch die von mir bisher identifizierten Erfolgsfaktoren.

Falls Sie weitere Ideen haben, wie man dafür sorgen könnte, dass die externe Vergabe einer Prüfung mit höherer Wahrscheinlichkeit zu einer deutlichen Kapazitätsentlastung führt, so freue ich mich über Ihre Hinweise und Rückmeldungen.
Wenn Sie diese auch anderen Revisoren zur Verfügung stellen wollen, dann hinterlassen Sie gerne auf meiner Webpage www.puhani.com einen Kommentar zu diesem Podcast.
Vielen Dank!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

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Interessenkonflikt | Der Bundesrechnungshof schreibt in seinem Bericht „Ausgewählte Aspekte der Haushalts- und Wirtschaftsführung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (FhG)“ mit den Schwerpunkten Reisekosten, Repräsentationsausgaben und Dienstwagennutzung u.a. folgendes:

„Der Vorstand der FhG war regelmäßig weder in Prüfungen der Innenrevision angemessen einbezogen, noch stellte er sein Verhalten proaktiv zur Überprüfung. Teilweise formulierte die Innenrevision Berichte trotz gewichtiger Feststellungen relativierend. Sie versäumte es mitunter, rechtliche Grenzen für das Verhalten des Vorstands zu definieren und Sachverhalte zu bewerten.“ […]
„Außerdem sollte die Innenrevision mit ihrem Sachverstand versuchen, rechtliche Grenzen bei offenen Tatbeständen zu definieren. Dies unterblieb beispielsweise bei dem Geburtstagskolloquium. Hier zieht sich die Innenrevision auf den Maßstab der „Angemessenheit“ zurück, ohne diesen näher zu definieren oder für die Praxis handhabbar zu machen. Eine eigene Bewertung des Sachverhalts fehlte. So blieb unklar, ob ein Verstoß gegen externe oder interne Regelungen vorlag. Konsequenzen ergaben sich nicht.“
„Empfehlung: […] „Die Innenrevision der FhG sollte den Vorstandsbereich künftig stärker in ihre Prüfungstätigkeit einbeziehen.“Der Bundesrechnungshof schreibt in seinem Bericht „Ausgewählte Aspekte der Haushalts- und Wirtschaftsführung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V. (FhG)“ mit den Schwerpunkten Reisekosten, Repräsentationsausgaben und Dienstwagennutzung u.a. folgendes:

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„Außerdem sollte die Innenrevision mit ihrem Sachverstand versuchen, rechtliche Grenzen bei offenen Tatbeständen zu definieren. Dies unterblieb beispielsweise bei dem Geburtstagskolloquium. Hier zieht sich die Innenrevision auf den Maßstab der „Angemessenheit“ zurück, ohne diesen näher zu definieren oder für die Praxis handhabbar zu machen. Eine eigene Bewertung des Sachverhalts fehlte. So blieb unklar, ob ein Verstoß gegen externe oder interne Regelungen vorlag. Konsequenzen ergaben sich nicht.“
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