Folge 019: Wie wir unsere eigene Wirklichkeit erschaffen – Revision der eigenen Wirklichkeitskonstruktion
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Revision der eigenen Wirklichkeitskonstruktion – was für ein sperriger Titel!
Gemeint ist, dass jeder von uns seine eigene Wirklichkeit konstruiert – ob wir das selbst merken oder nicht.
Unser Gehirn sucht ganz automatisch nach Ähnlichkeiten und Mustern und verknüpft unsere gemachten Erfahrungen miteinander. Das macht unser Gehirn, um Komplexität zu reduzieren. Wir benutzen ganz unbewusst solche Schubladen. So funktioniert z.B. auch unser Sehen.
In diesem Podcast erläutere dies an Beispielen aus dem Privat- wie auch aus dem Berufsleben und anhand eines Beispiels, das ich in einem Buch gefunden habe.
Seien Sie gespannt, was dieses Thema mit der Internen Revision und Ihrer Prüfungstätigkeit zu tun hat.
Viel Spaß beim Zuhören!
Ich wünsche Ihnen erfolgreiche Prüfungsprozesse.
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Gerade als Interne Revision werden wir unternehmensintern auch manchmal beauftragt, den genauen Hergang zu ermitteln und die Schuldfrage zu klären.
Bitte lassen Sie sich nicht dazu verleiten, den einfachen Weg zu gehen und vorschnell auf menschliches Versagen abzustellen. Der vordergründig Schuldige in diesem Fall wäre der Stationsvorsteher, dem bei der manuell vorzunehmenden Weichenstellung eventuell ein Fehler unterlaufen ist.
Stellen Sie stattdessen die unbequemen Fragen.
Blicken Sie gerade bei Schadenfällen unbedingt immer auf die Kontextbedingungen und fragen Sie sich, wie die von Ihnen ergründeten Kontextbedingungen dazu beigetragen haben könnten, den Schadenfall zu ermöglichen oder zu verhindern.
In diesem Fall, gab es jahrelange Missstände
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