#318: Hat mich der Konflikt?

#318: Hat mich der Konflikt?

Veränderung | In unserer Tätigkeit in der Internen Revision haben wir aufgrund unserer Tätigkeit hoffentlich regelmäßig Konflikte.
Sie haben nur dann keine Konflikte wenn:

  • Sie niemals Feststellungen treffen, die negativ wirkende Abweichungen zum Gegenstand haben (das halte ich aber bei einer risikoorientierten Vorgehensweise für sehr unwahrscheinlich) oder
  • Ihre Revisionspartner bedanken sich gleich überschwänglich für Ihre Feststellung und setzen gleich alles um.

In dem Moment, indem Sie Ihren Revisionspartner von einer Veränderung überzeugen wollen, d.h., dass etwas anders gemacht werden soll, als es gemacht wurde, entsteht ein Konflikt. Konflikte sind nicht nur normal, sondern sogar extrem notwendig, um eine Veränderung des Bisherigen herbeizuführen.

Daher sage ich: Revisorinnen und Revisoren müssen Konflikte haben!

Wenn einen aber umgekehrt „der Konflikt hat“, dann ist man innerlich in diesen Konflikt verstrickt und gerät unter Dis-Stress. Wie man aus der Stressforschung weiß, hat man in solchen Fällen nicht mehr den Zugang zu seinen grundsätzlich vorhandenen Kompetenzen. D.h. wenn ein Konflikt Sie „hat“, können Sie nicht mehr so klar denken, wie sie es ohne einen Konflikt könnten.

Das kommt weder Ihnen, noch ihrem Unternehmen zu Gute. Denn dann sind Sie nicht mehr so gut in der Lage, Ihre Revisionspartner von notwendigen Veränderungen zu überzeugen.

Woran Sie erkennen können, dass der Konflikt „Sie hat“, erfahren Sie in diesem Podcast.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#318: Hat mich der Konflikt?

#316: Die EKD und die Interne Revision

EKD | Dass sexueller Missbrauch nicht nur in der katholischen, sondern auch in der evangelischen Kirche ein Problem darstellt, wissen wir seit Anfang 2024.

In diesem Podcast stelle ich mir die Frage, ob man dies früher bemerken und hilfreich verändern hätte können, wenn es eine auf oberster Ebene rangierende Interne Revision gäbe bzw. gegeben hätte?

Selbstverständlich beschäftige ich mich dabei auch mit der Organisation an sich und der Frage, welche Selbstbilder, Selbstverständnisse, Strukturen und Berichtswege diese Misere ermöglichen konnten.

Hier einige Fragen und Prüfungsansätze, die Sie in Ihrer Organisation zum Einsatz bringen können:
• Steht das Selbstbild der Organisation dem Umgang mit bestimmten Themen im Weg?
• Welche strukturellen Risikofaktoren liegen in Ihrer Organisation vor?
• Wie sieht es darüberhinaus in Ihrer Organisation mit der Struktur aus? Erlaubt die Struktur insbesondere, dass Dinge thematisiert werden, die dem Selbstbild oder der Kultur der Organisation widersprechen?
• Sind in Ihrer Organisation Rollen, Zuständigkeiten und Kompetenzen so aufgestellt, dass die jeweiligen Rollen- oder Kompetenzträger auch in der Lage wären, Dinge zu thematisieren, die bisher außerhalb des Selbstbilds der Organisation liegen?
• Wie wird in Ihrer Organisation mit Whistleblowern, Beschuldigten und mutmaßlichen Opfern umgegangen?

  • Gibt es da Fälle in denen manche gleicher als gleich sind?
  • Wird Führungskräften mehr geglaubt als Mitarbeitenden?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#318: Hat mich der Konflikt?

Folge 206: Wie Sie zum Revisionsprofi werden

Ich wünsche mir sehr viele echte Profis in der Internen Revision und hoffe, dass Ihnen dieser Podcast hilft, den nächsten Schritt zu gehen. Denn je professioneller die Interne Revision insgesamt wird, desto einfacher wird unsere Arbeit. Außerdem erleichtert es die Suche nach neuen Mitarbeitenden.

Der Podcast beschäftigt sich mit folgenden Fragestellungen:
– Was macht einen Revisionsprofi aus?
– Was braucht es, um ein Revisionsprofi zu werden?
– Welche typische Entwicklung nimmt ein Einsteiger in der Internen Revision?
– Welche Hürden gilt es zu meistern?
– Welche Kompetenzen gilt es aufzubauen?
– Wie kann das gelingen?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#318: Hat mich der Konflikt?

Folge 201: Die Kunst des Zuhörens

Zuhören ist zwar schwierig, gehört aber zu einer der wichtigsten Kompetenzen einer Internen Revision, bzw. jeder Revisorin und jedes Revisors. Es geht zum einen darum, zu hören was gesagt wurde, und zum anderen, wahrzunehmen, was nicht gesagt wurde. Hierbei lassen sich die Unterschiede zwischen „Vorder- und Hinterbühne“ erkennen, also dem, was nach außen gezeigt wird, und dem was im Inneren wirklich vonstatten geht.

Wann und wie oft fällt Ihnen auf,

  • was nicht gesagt wurde?
  • wie viel nicht gesagt wurde?
  • wo das gezeigte Verhalten nicht zu dem passt, was gesagt wurde?
  • dass das gezeigte Verhalten nicht zur Unternehmenskultur passt?

Das alles sind Anzeichen dafür, dass man tiefer in die Befragung einsteigen sollte.

Wie verbessern Sie Ihre Fähigkeit zuzuhören?
Lassen Sie uns voneinander lernen und hinterlassen Sie Ihre Tipps als Kommentar. Vielen Dank!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#318: Hat mich der Konflikt?

Folge 197: Welche Kompetenzen in der Internen Revision erforderlich sind

Seit kurzem steht ein General an der Spitze des Corona-Krisenstabs der Bundesregierung. Ein Artikel des Manager-Magazins vom 02.12.2021 geht der Frage nach, was ein General besser kann als ein Politiker.
Der Leiter der Führungsakademie der Bundeswehr, Kommandeur Oliver Kohl, stellt die Problemlösungskompetenz in den Vordergrund. Konkret geht es um die Ungewissheitskompetenz, also die Fähigkeit, unter Ungewissheit nicht in Schockstarre zu verfallen, sondern Aktivität zu entfalten und nachvollziehbare Entscheidungen zu treffen. Hierzu gehören

  • Methodenkompetenz
  • persönliche Kompetenz
  • Systemverständnis

Der Podcast erläutert, weshalb auch wir Revisorinnen und Revisoren bei bestimmten Prüfungen all diese Kompetenzen benötigen, und zieht Parallelen zu den in dem Artikel genannten Kernherausforderungen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!