Folge 244: Brillante Kotzbrocken in der Internen Revision

Folge 244: Brillante Kotzbrocken in der Internen Revision

In der Internen Revision trifft man manchmal auf „brilliant jerks“, frei übersetzt „brillante Kotzbrocken“. Das sind Kollegen, die im persönlichen Umgang unmöglich, unfreundlich oder sogar intrigant sind. Neben ihrer sozialen Ungeeignetheit, sind sie leider fachlich außergewöhnlich gut oder talentiert.

Diese brillanten Kotzbrocken sind nicht nur für ihre Kollegen eine Zumutung, sondern führen für das Unternehmen auch zu wirtschaftlichen Nachteilen, nämlich aufgrund der vielen kostenintensiven unkonstruktiven Konflikte, die diese brillanten Kotzbrocken verursachen.

Leider ist arbeitsrechtlich gegen solche High Performer wegen ihrer hervorragenden Leistungen nicht viel zu machen. Nichtsdestoweniger ist es wichtig, dass die jeweilige Chefin oder der Chef des brillanten Kotzbrockens möglichst früh

  • gegensteuert,
  • Grenzen setzt,
  • die Person auf ihr Fehlverhalten anspricht und dann darauf hinarbeitet, dass sich etwas ändert.

Diese klare Positionierung, welches Verhalten nicht geduldet wird, ist genau deshalb wichtig, weil andere Mitarbeitende das ganze Geschehen genau beobachten. Sie wollen sehen, wie mit so einer Person umgegangen wird. Wenn nämlich ein unmögliches Verhalten eines brillanten Kotzbrockens toleriert oder sogar noch belohnt wird, werden die Beobachter ihre Schlüsse ziehen.

Wenn solche brillante Kotzbrocken in der Internen Revision arbeiten sollten, ist dringendster Handlungsbedarf geboten. Solche Leute haben meiner Meinung nach nichts in der Internen Revision verloren. Wir brauchen dort keine Kollegen, deren Kernkompetenz es ist, Konflikte zu schüren und sich unmöglich zu verhalten. Negative Erfahrungen der Revisionspartner mit solchen brillanten Kotzbrocken wirken sich auf uns alle negativ aus. Unsere Arbeit ist herausfordernd genug. Die sollten wir uns durch solche Personen nicht noch unnötig verkomplizieren lassen.

Bitte greifen Sie in solchen Fällen ein. Herzlichen Dank!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Folge 244: Brillante Kotzbrocken in der Internen Revision

Folge 222: Was wir vom Sport lernen können

„Dafür bin ich nicht zuständig“ ist etwas, das man in Organisationen immer wieder hört. Bedeutet dies, dass über exakte Zuständigkeit dann alles wie am Schnürchen läuft?
Bei vielen Sportarten wäre das nicht so. Allein schon beim Fußball ist es sehr wichtig, dass sich alle Mannschaftsteile gegenseitig unterstützen und zusammenarbeiten. Dort feiert man sowohl Tore als auch eine gelungene Abwehr brenzligen Situation gemeinsam – in allen Mannschaftsteilen.

Wäre es nicht cool, wenn wir uns in Unternehmen auch gemeinsam für die Dinge feiern würden, die wir gemeinsam erreichen? Z.B. um

  • nachhaltiger zu wirtschaften,
  • gesündere Erträge zu erzielen,
  • wertebasiert zu handeln, oder
  • um unsere Kunden zu begeistern?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Folge 244: Brillante Kotzbrocken in der Internen Revision

Folge 182: Wenn der Revisionspartner Ihre Stichprobe wählt

Dieser Podcast reflektiert Pressemeldungen, nach denen im Fall Wirecard das Unternehmen dem Wirtschaftsprüfer Vorschläge gemacht haben soll, welche Fälle dieser in seine Prüfungsstichprobe einbeziehen solle.

Ich erläutere, warum solche Vorschläge grundsätzlich problematisch sind und wie man als Prüfer darauf reagieren sollte.

Lassen Sie sich nicht von Ihrem Revisionspartner einlullen. Andererseits müssen Sie ihm deshalb aber auch nicht gleich Böswilligkeit unterstellen – sondern nur sportlichen Ehrgeiz, sich bestmöglich darstellen zu wollen. Und das ist vollkommen legitim. Das würden wir auch nicht anders handhaben, wenn wir geprüft würden. Nutzen Sie den Stichproben-Vorschlag ausschließlich, um den Prozess besser zu verstehen. Doch die Stichprobe, mit der Sie die Funktionsfähigkeit beurteilen, die ziehen Sie selbst nach Ihren eigenen Kriterien.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#145: TI Schutz der Unabhängigkeit von Internen Revisoren

#145: TI Schutz der Unabhängigkeit von Internen Revisoren

Transparency International hat eine Presseinformation zu ihrem kürzlich veröffentlichten White Paper zum Schutz der Unabhängigkeit von Internen Revisoren herausgegeben:

https://www.transparency.de/publikationen/detail/article/white-paper-schutz-der-unabhaengigkeit-von-internen-revisorinnen-und-revisoren/

Grund genug für mich mit Elmar Schwager, dem Leiter der Arbeitsgruppe Wirtschaft von Transparency International, zu sprechen.

Selbstverständlich unterstütze ich den Schutz der Unabhängigkeit von Revisoren und gebe die Hoffnung nicht auf, das wir alle gemeinsam diesbezüglich etwas bewirken können.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#145: TI Schutz der Unabhängigkeit von Internen Revisoren

#142: Prof. Dr. Michael Wolff über den Fall Wirecard – Der Podcast für die Interne Revision

Der Podcast für die Interne Revision:

Handelt es sich im Fall Wirecard um ein Führungs- oder um ein Regulierungsversagen?
Diese Frage steht im Mittelpunkt meines Interviews mit Michael Wolff, Professor für Management und Controlling an der Universität Göttingen mit Forschungsschwerpunkt (u.a.) Corporate-Governance-Systeme.

Besonderen Fokus legen wir im Fall Wirecard dabei auf folgende Beteiligte:

  • Aufsichtsrat
  • Wirtschaftsprüfer
  • Vorstand
  • Aufsichtsbehörden
  • Interne Revision

Selbstverständlich habe ich Herrn Prof. Wolff als Experten auch um seine Einschätzung gebeten, welche Veränderungen wichtig wären, um so einen Skandal in Zukunft zu verhindern.

Was schwebt denn Ihnen vor, um so etwas in Zukunft zu verhindern?

Freuen Sie sich auf ein spannendes Interview.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Weitere Episoden finden Sie hier

#145: TI Schutz der Unabhängigkeit von Internen Revisoren

#133: Dr. Alexander Schuchter im Interview über forensisches Prüfen – Teil 2

Für diesen Podcast habe ich den forensischen Prüfer Herrn Dr. Alexander Schuchter interviewt.

Gewinnen Sie einen Einblick in die Welt der Wirtschaftskriminalität und die dort anzutreffenden Täterprofile.

Wir sprechen u.a. darüber, weshalb einem das Bauchgefühl in der forensischen Prüfung keinen guten Dienst leistet und welche anderen Irrtümer und Mythen auf diesem Gebiet grassieren.

Achten Sie auf Warnsignale und Verdachtsmomente!

Ich freue mich über Ihre Ergänzungen und Kommentare in der Xing- oder LinkedIn-Gruppe „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ unter dem Post zu diesem Podcast.

Viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!