Folge 075: Scrum in der Internen Revision – Ein Erfahrungsbericht
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Sind es wirklich immer menschliche Fehlleistungen oder verhaltensbedingte Ursachen, die zu Abweichungen führen?
Da unsere Welt meist komplexer ist, als wir denken, lohnt es sich immer nachzufragen, weshalb dieses und jenes Verhalten für eine handelnde Person in dem betreffenden Moment Sinn ergeben hat und weshalb sie sich genau so und nicht anders verhalten hat.
– Welche Annahmen hat die Person getroffen?
– Welche Informationen lagen ihr tatsächlich vor?
– Mit welcher Intention hat sie gehandelt?
– Wofür war genau dieses Verhalten eine Lösung?
Denn das Verhalten einzelner Personen wird immer auch von den Kontextbedingungen beeinflusst.
Um letzteren auf den Grund zu gehen, können die fünf Aspekte betrachtet werden, die ich in diesem Podcast näher vorstelle.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
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Falls Ihnen dieses Wort, so wie mir, vorher noch nie begegnet war: „dilatorisch“ bedeutet aufschiebend, verzögernd, verschleppend, hinhaltend.
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Gerade als Interne Revision werden wir unternehmensintern auch manchmal beauftragt, den genauen Hergang zu ermitteln und die Schuldfrage zu klären.
Bitte lassen Sie sich nicht dazu verleiten, den einfachen Weg zu gehen und vorschnell auf menschliches Versagen abzustellen. Der vordergründig Schuldige in diesem Fall wäre der Stationsvorsteher, dem bei der manuell vorzunehmenden Weichenstellung eventuell ein Fehler unterlaufen ist.
Stellen Sie stattdessen die unbequemen Fragen.
Blicken Sie gerade bei Schadenfällen unbedingt immer auf die Kontextbedingungen und fragen Sie sich, wie die von Ihnen ergründeten Kontextbedingungen dazu beigetragen haben könnten, den Schadenfall zu ermöglichen oder zu verhindern.
In diesem Fall, gab es jahrelange Missstände
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