Folge 012: Weshalb Konflikte in Organisationen notwendig sind
Danke für’s Teilen in Ihrem Netzwerk!
Wäre das Leben ohne Konflikte nicht schöner?
Ganz ohne Auseinandersetzungen?
Ganz ohne Stress?
Wirklich? Be careful, what you wish for!
Organisationen sind so konstruiert, dass gleichzeitig verschiedene Dinge getan werden, die sich gegenseitig ausschließen würden, wenn sie eine einzelne Person tun müsste.
Organisationen institutionalisieren die Unentschiedenheit, indem sie logisch unentscheidbare Dauerkonflikte schaffen.
Würde dauerhaft entschieden werden, führte dies über kurz oder lang zum Untergang der Organisation.
Gesunde Organisationen schaffen es, ambivalente, unentscheidbare Situationen zu gestalten, die immer wieder neu entschieden werden müssen.
Diese Konflikte sind für die Organisation überlebensnotwendig. Nur durch ständige Aushandlungsprozesse mit offenem Ausgang, kann die notwendige Flexibilität im Handeln gewahrt bleiben.
Hier im Podcast folgt eine ausführliche Erläuterung.
Viel Spaß bei Anhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Verwandte Beiträge
#388: Bewerbungs-SCAM eines Schwerbehinderten
Prüfen Sie bitte, ob Ihr Personalbereich auf den im Podcast dargestellten SCAM reinfallen würde, oder nicht.
– Haben Sie einen Inklusionsbeauftragten?
– Haben Sie eine Schwerbehindertenvertretung?
– Lassen Sie sich von Ihrem Personalbereich die Regelungen erläutern, die bei der Bewerbung einer schwerbehinderten Person gelten.
– Achtet Ihr Personalbereich darauf, dass bei Bewerbungen von Schwerbehinderten immer Gespräche stattfinden?
– Achtet Ihr Personalbereich darauf, schwerbehinderten Personen nicht einfach abzusagen,
falls diese den ersten Termin absagen oder Internetprobleme haben?
– Informieren Sie Ihren Personalbereich gerne über diesen SCAM – falls er noch nicht bekannt ist.
Ich hörte von einem ähnlichen Fall, der vor Gericht ging. Es sah alles danach aus,
dass das Unternehmen den Prozess verlieren würde, da dem Bewerber abgesagt wurde, ohne vorab ein Interview zu führen. Das Unternehmen hatte nur Glück, dass der Richter eigene Recherchen zu dem Bewerber anstellte. Der Richter fand heraus, dass der Bewerber bereits mehrfach diesbezüglich prozessiert hatte. Der Richter vermutete, dass der Bewerber gar nicht an dem Job interessiert war, sondern quasi hauptberuflich Abmahnungen anstrebe und ließ den Bewerber leer ausgehen.
Es scheint also kein Einzelfall zu sein. Ich hoffe, dass dieser SCAM möglichst bald nicht mehr funktioniert, damit die Menschen, für die diese Regelungen geschaffen wurden, tatsächlich von den Regelungen profitieren können.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
#387: Unkontrollierbares, Lust am Regelbruch und die Interne Revision
„Die fehlende Lust am Regelbruch macht mir Sorgen“ – kein Wunder, dass mich dieser Titel eines Interviews neugierig gemacht hat. Wieso sollte man sich wegen der fehlenden Lust am Regelbruch Sorgen machen?
• Das Interview führten Lea Hampel und Nakissa Salavati mit dem Soziologen und Bestseller-Autor Hartmut Rosa.
• Es erschien in der SZ vom 21. März 2025.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
#386: Kompetentes Zurückrudern in der Internen Revision
Wie vielen von uns gelingt es, in einer Ergebnis- oder Schlussbesprechung kompetent zurückzurudern?
Ich vermute stark: nicht sehr vielen von uns. Wenn Sie wissen wollen, wie man das gut bewerkstelligt, dann ist diese Podcastfolge genau die richtige für Sie. Hören Sie, wie man seine eigenen Formulierungen revidiert und dabei trotzdem – oder sogar gerade deshalb – kompetent erscheint.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Ihre Frage für den Podcast
Schicken Sie mir Ihre Frage, anonym und unkompliziert. Als Name können Sie gerne ein Pseudonym verwenden.