Folge 227: Kommunikationstraining im Flugzeugcockpit – Ein Interview mit Anja Kaiser

Folge 227: Kommunikationstraining im Flugzeugcockpit – Ein Interview mit Anja Kaiser

Leider bedarf es manchmal einiger großer Unglücke, um nachhaltige Lernprozesse anzustoßen. So war es auch in der Luftfahrt. Dort hat sich das Crew Resource Management (CRM) entwickelt und wurde aufgrund des Erfolgs verpflichtend. Das CRM ist ein spezielles Kommunikationstraining, das dafür sorgt, dass die besatzungsinterne Kommunikation in einem Flugzeug auch bei ständig wechselnder Teamzusammensetzung reibungslos funktioniert. Besonders eindrucksvoll hat das die Notlandung auf dem Hudson River gezeigt, bei der alle Menschenleben gerettet werden konnten. Diese wahre Geschichte wurde mittlerweile sogar verfilmt („Sully“ mit Tom Hanks).

Wie das CRM funktioniert und worauf es dabei ankommt, erklärt Anja Kaiser in diesem Interview. Sie ist Kooperationspartnerin des Flugsimulators Frankfurt in Gateway Gardens (in der Nähe des Flughafens), wo CRM trainiert wird. Da dieses Trainingsprogramm so erfolgreich ist, werden vom Team des Flugsimulators Frankfurt auch Kommunikationsseminare für Unternehmen außerhalb der Fliegerei angeboten.

Freuen Sie sich also auf dieses Interview!

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Wer mit Anja Kaiser in Kontakt treten will, findet sie hier:
www.anjakaiser.com
www.fulgsimulatorfrankfurt.com

Folge 227: Kommunikationstraining im Flugzeugcockpit – Ein Interview mit Anja Kaiser

Folge 217: Was sind Projektionen? – Sonja Mittermair im Interview

Wenn Sie etwas bei anderen sehen, was Ihnen nicht gefällt und Sie z.B. aufregt, sollten Sie überlegen, was das mit Ihnen zu tun hat, sagt die Gestalttherapeutin Sonja Mittermair. Denn dann besteht die Gefahr, dass Sie etwas auf den anderen projizieren.

Projektionen sind psychologische Verzerrungen: Auf eine andere Person wird eine Art Schattenbild aus einer Fülle von Charakterzügen und Eigenschaften geworfen, die man von sich selbst oder von einer anderen nahestehenden Person, z.B. dem Partner oder einem Elternteil, her kennt. So wird die andere Person mit eigenen Interpretationen und Phantasien überblendet und ihr damit Eigenschaften unterstellt, die sie vielleicht gar nicht hat. Problematisch wird es, wenn es sich um Dinge handelt, die man sich selbst nicht zugesteht oder an sich selbst nicht gerne sieht.

Wir Revisoren laufen sowohl Gefahr selbst etwas auf andere zu projizieren, als auch von unseren Revisionspartnern mit Schattenbildern überworfen zu werden.

Was kann helfen?
Gehen sie auf auf ihren Revisionspartner zu und versuchen Sie, eine tragfähige Arbeitsbeziehung aufzubauen.
Fragen Sie im Zweifelsfall nach, ob Sie überhaupt gemeint sind, und übernehmen Sie die Verantwortung für Ihren Anteil an der Kommunikation.

Kontakt zu Sonja Mittermair können Sie über www.heldenreise.de aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Folge 227: Kommunikationstraining im Flugzeugcockpit – Ein Interview mit Anja Kaiser

Folge 208: Was ein Aufsichtsrat von der Revision erwartet

Stefan Schnabel, Aufsichtsratsvorsitzender eines IT-Dienstleisters, sieht die Interne Revision als zentrales Nervensystem bzw. Sinnesorgan eines Unternehmens. Sie sollte ein Gefühl für das Unternehmen haben und seinen Zustand wahrnehmen.

In diesem Podcast-Interview sprechen wir u.a. über:

  • sein Verständnis von Interner Revision
  • seine Erwartungen an die Interne Revision
  • Kommunikation zwischen Revisionsleiter und Aufsichtsrat
  • Berichterstattung und Formulierungen
  • informelle Kommunikationsströme in Unternehmen
  • Whistle Blowing
  • sein Bild der Internen Revision in 10 Jahren

Seine Wünsche an die Interne Revision beinhalten:
Allzeit Augenmaß und Verständnis für den Anderen zu behalten und im Umgang menschlich zu sein.

Stefan Schnabel, Aufsichtsratsvorsitzender eines IT-Dienstleisters, sieht die Interne Revision als zentrales Nervensystem bzw. Sinnesorgan eines Unternehmens. Sie sollte ein Gefühl für das Unternehmen haben und seinen Zustand wahrnehmen.

In diesem Podcast-Interview sprechen wir u.a. über:

  • sein Verständnis von Interner Revision
  • seine Erwartungen an die Interne Revision
  • Kommunikation zwischen Revisionsleiter und Aufsichtsrat
  • Berichterstattung und Formulierungen
  • informelle Kommunikationsströme in Unternehmen
  • Whistle Blowing
  • sein Bild der Internen Revision in 10 Jahren

Seine Wünsche an die Interne Revision beinhalten:
Allzeit Augenmaß und Verständnis für den Anderen zu behalten und im Umgang menschlich zu sein.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

Folge 227: Kommunikationstraining im Flugzeugcockpit – Ein Interview mit Anja Kaiser

Folge 187: Nach Diktat verreist

Es ist selbstverständlich, dass wir Revisorinnen und Revisoren uns unseren Revisionspartnern gegenüber immer fair verhalten sollten.
Dieser Podcast behandelt einen Aspekt der Fairness, der gerne übersehen wird. Er möchte Ihre Aufmerksamkeit auf einen bestimmten Fall lenken, der am einfachsten mit dem Ausdruck „Nach Diktat verreist“ auf den Punkt gebracht werden kann.
Sich schnell aus dem Staub machen zu wollen, wenn Ungemach droht, ist menschlich gesehen nur zu verständlich.
Wenn man sich jedoch auf der anderen Seite der Kommunikation befindet und jemanden dringend zu sprechen sucht, erkennt man, dass solch ein Verhalten die gemeinsame Arbeitsbeziehung deutlich belasten kann.

Wer den Wunsch hat, sich ganz besonders zuvorkommend zu verhalten, erhält einige Tipps, worauf man in diesem Sinne achten kann.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

#151: Ralf Kruse im Interview über agile Vorgehensweisen und insbesondere SCRUM

#151: Ralf Kruse im Interview über agile Vorgehensweisen und insbesondere SCRUM

Agile Projekte können nicht mit dem herkömmlichen Handwerkszeug eines Revisors geprüft werden. Zwar stützen sich agile Herangehensweisen auf knallharte Vorgaben, doch diese betreffen nicht die Inhalte, sondern die Art und Weise der Kommunikation und der Zusammenarbeit.

In diesem Interview spreche ich mit Ralf Kruse, einem ausgewiesenen Experten, über die speziellen Punkte, die jeweils darüber entscheiden, ob eine agile Methode, insbesondere SCRUM z.B., zum Erfolg führt oder vielmehr im Gegenteil das betreffende Projekt zum Scheitern verurteilt.

Ralf Kruse hat es am eigenen Leib erlebt, was passieren kann, wenn Prozesse überborden und unterstützende Strukturen nicht vorhanden sind. Seit mehr als 10 Jahren unterstützt er Organisationen, ihre Herausforderungen mit Hilfe von agilen Herangehensweisen zu meistern. Ergeben sich Probleme, wird er engagiert, um deren Ursachen zu identifizieren und die betreffenden Projekte wieder in Schwung zu bringen.

Angesichts der Ähnlichkeiten mit einer Revisionsprüfung interessiert mich hierbei besonders, auf welche Phänomene er bei seiner Beratungstätigkeit am häufigsten trifft, welche zugrundeliegenden Themen er dabei identifiziert und welche Interventionen er dann anwendet.

Hier ein kleiner Vorgeschmack:

  • Weiß die Organisation tatsächlich was sie will?
  • Hat jeder das gleiche Verständnis davon, was die Organisation will?
  • Welche Rahmenbedingungen bestehen?
  • Welche Rollen sollten nicht miteinander kombiniert werden?
  • Was wird dem Team zugetraut?
  • Erfolgt eine Inselbildung der Teams?
  • Kommt der „tödliche Pass“ früh genug?
  • Wie groß ist die Hörigkeit den sog. Tools gegenüber?
  • Wie hoch ist der Druck, sich konform zu verhalten?
  • Wie stark werden Prozesse „befriedigt“?
  • Und was hat das alles mit dem Weihnachtsmanneffekt zu tun?

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!

PS: Ich freue mich auf Ihre Kommentare in der Xing- oder LinkedIn-Gruppe „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ unter dem Post zu diesem Podcast. Vielen Dank!

PPS: Sie können Ralf Kruse am besten über LinkedIn kontaktieren. Er freut sich über einen Austausch.

#151: Ralf Kruse im Interview über agile Vorgehensweisen und insbesondere SCRUM

#090: Organisationsdesign – Die Arbeit am Unternehmen

Eine Textpassage aus Peter M. Senges Buch „Die fünfte Disziplin – Kunst und Praxis der lernenden Organisation“ hat mich zu diesem Podcast inspiriert.

Es geht hierin um Organisationsdesign. Darunter versteht man die Rahmenbedingungen, welche die alltäglichen Entscheidungen und Kommunikationswege in einem Unternehmen festlegen.
Für uns Revisoren ist das prominenteste Element des Organisationsdesigns die Aufbau- und Ablauforganisation. Sie ist Gegenstand fast jeder Prüfung.

In diesem Podcast teile ich mit Ihnen meine diesbezüglichen Gedanken zur Arbeit der Internen Revision am Unternehmen:
Wir Interne Revisoren

  • sorgen für ein permanentes „Finetuning“ des Organisationsdesigns, um die Lebensfähigkeit der Organisation zu erhöhen und
  • achten darauf, dass sich unsere Organisation an die sich verändernden äußeren Rahmenbedingungen anpasst.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!