Folge 268: Was wir von Tom Brady lernen können
Folge 151: Ralf Kruse im Interview über agile Vorgehensweisen und insbesondere SCRUM
Agile Projekte können nicht mit dem herkömmlichen Handwerkszeug eines Revisors geprüft werden. Zwar stützen sich agile Herangehensweisen auf knallharte Vorgaben, doch diese betreffen nicht die Inhalte, sondern die Art und Weise der Kommunikation und der Zusammenarbeit.
In diesem Interview spreche ich mit Ralf Kruse, einem ausgewiesenen Experten, über die speziellen Punkte, die jeweils darüber entscheiden, ob eine agile Methode, insbesondere SCRUM z.B., zum Erfolg führt oder vielmehr im Gegenteil das betreffende Projekt zum Scheitern verurteilt.
Ralf Kruse hat es am eigenen Leib erlebt, was passieren kann, wenn Prozesse überborden und unterstützende Strukturen nicht vorhanden sind. Seit mehr als 10 Jahren unterstützt er Organisationen, ihre Herausforderungen mit Hilfe von agilen Herangehensweisen zu meistern. Ergeben sich Probleme, wird er engagiert, um deren Ursachen zu identifizieren und die betreffenden Projekte wieder in Schwung zu bringen.
Angesichts der Ähnlichkeiten mit einer Revisionsprüfung interessiert mich hierbei besonders, auf welche Phänomene er bei seiner Beratungstätigkeit am häufigsten trifft, welche zugrundeliegenden Themen er dabei identifiziert und welche Interventionen er dann anwendet.
Hier ein kleiner Vorgeschmack:
- Weiß die Organisation tatsächlich was sie will?
- Hat jeder das gleiche Verständnis davon, was die Organisation will?
- Welche Rahmenbedingungen bestehen?
- Welche Rollen sollten nicht miteinander kombiniert werden?
- Was wird dem Team zugetraut?
- Erfolgt eine Inselbildung der Teams?
- Kommt der „tödliche Pass“ früh genug?
- Wie groß ist die Hörigkeit den sog. Tools gegenüber?
- Wie hoch ist der Druck, sich konform zu verhalten?
- Wie stark werden Prozesse „befriedigt“?
- Und was hat das alles mit dem Weihnachtsmanneffekt zu tun?
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
PS: Ich freue mich auf Ihre Kommentare in der Xing- oder LinkedIn-Gruppe „Interne Revision – souverän, kollegial und wirksam“ unter dem Post zu diesem Podcast. Vielen Dank!
PPS: Sie können Ralf Kruse am besten über LinkedIn kontaktieren. Er freut sich über einen Austausch.
Folge 086: Torsten G. Scheller über erfolgskritische Faktoren für Agilität
Vor einiger Zeit las ich ein Buch von Torsten G. Scheller: „Auf dem Weg zur agilen Organisation: Wie Sie Ihr Unternehmen dynamischer, flexibler und leistungsfähiger gestalten“
Darin führt er unter anderem auch aus, woran die Einführung von Agilität in der Praxis scheitern kann.
Da mich dies interessierte, freute es mich sehr, diesen Unruhestifter in Sachen Agilität für ein Podcast-Interview gewinnen zu können.
Wir sprechen über
- Seinen beruflichen Hintergrund (er hat fünf von sieben Angestelltenverhältnissen nicht freiwillig verlassen)
- Die fünf Kernfragen, die im Zusammenhang mit Agilität gestellt werden müssen
- Den Unterschied zwischen output und outcome
- Unterschiede zwischen Offensichtlichem, Kompliziertem, Komplexem und Chaos
- Konkrete Prüfungsansätze für agile Projekte
- Woran agile Projekte scheitern
Torsten G. Scheller kann kontaktiert werden über:
- https://www.scheller.consulting
- kontakt@scheller.consulting
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!
Folge 066: Was an Start-ups gar nicht neu ist
In diesem Podcast berichte ich von etwas, das mich in dem Buch „Built to last – Successful Habits of Visionary Companies“ von Jim Collins und Jerry I. Porras sehr beeindruckt und überrascht hat.
Es ist bereits 1994 erschienen und handelt von visionären Unternehmen, also Unternehmen, die
- ihre Branche anführen,
- von ihren Konkurrenten bewundert werden,
- eine lange Erfolgsgeschichte geschrieben haben,
- verschiedene Produktlebenszyklen durchlaufen haben,
- durch mehrere Generationen von Führungskräften beeinflusst wurden, und
- die die Welt nachhaltig verändert haben.
Die Autoren vergleichen jeweils Pärchen von anfangs sehr ähnlichen börsennotierten Unternehmen, die sich unterschiedlich entwickelten. Sie vergleichen diese anhand von öffentlich zugänglichen Daten und werten diese quantitativ aus.
Hier die untersuchten Unternehmenspärchen:
Visionär vs. Vergleich
- 3M vs. Norton
- American Express vs. Wells Fargo
- Boeing vs. McDonnell Douglas
- Citicorp vs. Chase Manhattan
- Ford vs. GM
- General Electric vs. Westinghouse
- Hewlett-Packard vs. Texas Instruments
- IBM vs. Burroughs
- Johnson & Johnson vs. Bristol-Myers Squibb
- Marriott vs. Howard Johnson
- Merck vs. Pfizer
- Motorola vs. Zenith
- Nordstrom vs. Melville
- Philip Morris vs. RJR Nabisco
- Procter & Gamble vs. Colgate
- Wal-Mart vs. Ames
- Walt Disney vs. Columbia
Von den Ergebnissen hat mich ein bestimmtes ganz besonders überrascht, weil sich in diesem Punkt etablierte, über 100 Jahre alte visionäre Unternehmen gar nicht von heutigen Start-ups unterscheiden.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Zuhören und erfolgreiche Prüfungsprozesse!